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Wird die EZB zum Handeln gezwungen?

Wird die EZB zum Handeln gezwungen?

Wird die Europäische Zentralbank (EZB) zum Handeln gezwungen? Alle Notenbanken drücken derzeit auf die Bremse. Lediglich die EZB versucht noch dagegen zu halten. Aber wie lange kann sie das noch?

Die aktuelle Lage in Europa und der EZB

Die EZB tut sich schwer aus der lockeren Geldpolitik auszusteigen. Da jedoch nahezu alle Ländern ihre Geldpolitik straffen kann sie sich nur noch schwer dem Trend widersetzen. Höhere Zinsen, wie in anderen Ländern angekündigt, hatte man bisher kategorisch ausgeschlossen. Das Pandemie Kaufprogramm wird zwar planmäßig im März beendet. Doch im Gegenzug werden die QE-Käufe angehoben. Eine straffere Geldpolitik sieht anders aus.

Wenn auch spät. Man scheint bei der EZB aufzuwachen

Wie von Experten vorher gesagt wird die Inflation noch länger bleiben (wie auch wir letztes Jahr bereits vorhergesehen haben). Es gibt kaum etwas was das Versagen der EZB mehr auf den Punkt bringt. Noch im Dezember wurde von ihr prognostiziert, dass die Inflation schnell sinken würde. Das Gegenteil ist eingetreten.

Wie geht es nun weiter mit der EZB?

Auch wenn die EZB die Inflation falsch eingeschätzt hat ist sie nicht dadurch zum Umdenken gekommen. Die Energiepreise machen das Leben dauerhaft teurer. Die Energiewende kostet viel Geld. Die Produktionskapazitäten an traditionellen Energieträger ist zu knapp und es wird nicht mehr darin investiert. Erneuerbare Energie ist noch nicht weit genug ausgebaut. CO2-Zertifikate teuer.

Es bahnt sich eine Umkehr an

Früher wurden die Energiekosten im Vergleich zur realen Wertschöpfung günstiger. Inzwischen ist es umgekehrt. Das dürfte die Inflation dauerhaft anheizen und in die Höhe treiben.

Andere Notenbanken reagieren durch höhere Zinsen. Wodurch die EZB dies auch nicht mehr länger ganz ausschließt.


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