Wer regelmäßig tradet, kennt das Problem: Der Broker passt irgendwann nicht mehr zum eigenen Trading.
Vielleicht sind die Spreads zu hoch, die Ausführung nicht schnell genug oder die Plattform macht Probleme. Vielleicht fehlen bestimmte Märkte oder du möchtest von MT4 auf MT5 oder TradingView wechseln. Auch Veränderungen beim eigenen Tradingstil können ein Grund sein, den Broker zu wechseln.
Doch beim Trading ist ein Brokerwechsel etwas anderes als ein klassischer Depotübertrag bei Aktien und ETFs.
Denn wer Forex, CFDs, Indizes, Gold oder andere gehebelte Produkte handelt, besitzt die Position häufig nicht im klassischen Sinne. Ein offener Trade lässt sich deshalb nicht einfach wie eine Aktie von Broker A zu Broker B verschieben.
Genau deshalb sollte ein Brokerwechsel beim Trading geplant werden.
Warum Trader ihren Broker wechseln
Ein Brokerwechsel passiert selten nur wegen eines einzelnen Punktes.
Meistens sammeln sich mehrere Probleme an.
Typische Gründe sind:
- zu hohe Spreads
- hohe Kommissionen
- schlechte Orderausführung
- Slippage
- Requotes
- technische Probleme
- häufige Plattformausfälle
- fehlende Märkte
- zu wenige handelbare Forex-Paare
- fehlende Indizes oder Rohstoffe
- keine gewünschte Tradingplattform
- hohe Swap-Kosten
- schlechte Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten
- unzureichender Kundenservice
- regulatorische oder regionale Einschränkungen
Gerade beim aktiven Trading können kleine Unterschiede schnell relevant werden.
Ein Spread von 0,8 statt 0,2 Pips klingt zunächst nach wenig. Wenn du aber mehrere Trades pro Tag ausführst, summieren sich die Kosten.
Noch wichtiger wird der Broker bei Strategien wie Scalping.
Hier können Ausführungsgeschwindigkeit, Spread und Slippage einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlichen Ergebnisse haben.
Broker wechseln: Was passiert mit offenen Trades?
Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zum klassischen Depotwechsel.
Bei einer Aktie kannst du sie normalerweise von einem Depot zum anderen übertragen.
Bei einem offenen CFD- oder Forex-Trade funktioniert das nicht einfach auf dieselbe Weise.
Du hast beispielsweise:
EUR/USD Buy
Entry: 1,1650
Stop Loss: 1,1600
Take Profit: 1,1750
und möchtest den Broker wechseln.
Diese Position kannst du nicht einfach beim neuen Broker „weiterlaufen lassen“.
In der Praxis musst du eine solche Position normalerweise beim bisherigen Broker schließen und beim neuen Broker eine neue Position eröffnen.
Damit entstehen allerdings zwei Probleme:
1. Der Markt kann sich zwischenzeitlich bewegen.
2. Durch das Schließen und Neueröffnen entstehen erneut Tradingkosten.
Deshalb sollte ein Brokerwechsel bei laufenden Trades möglichst nicht mitten in einer wichtigen Tradingphase erfolgen.
Broker wechseln: Der typische Ablauf
Der Wechsel eines Trading-Brokers lässt sich in mehrere Schritte aufteilen.
1. Alten Broker analysieren
Bevor du wechselst, solltest du zunächst klären, warum du überhaupt wechseln möchtest.
Nicht:
„Broker X ist besser.“
Sondern:
„Was stört mich an meinem aktuellen Broker und löst Broker X dieses Problem tatsächlich?“
Schreibe dir beispielsweise auf:
| Problem | Alter Broker | Neuer Broker |
|---|---|---|
| Spread EUR/USD | zu hoch | niedriger |
| MT5 | Nein | Ja |
| TradingView | Nein | Ja |
| Gold | vorhanden | vorhanden |
| Nasdaq | vorhanden | vorhanden |
| Kommission | hoch | niedriger |
| Swap | hoch | niedriger |
Damit verhinderst du, dass du lediglich wegen eines Werbeversprechens wechselst.
2. Handelskosten vergleichen
Beim Trading reicht es nicht, einfach die Ordergebühr zu vergleichen.
Bei Forex und CFDs solltest du insbesondere diese Kosten betrachten:
Spread + Kommission + Swap/Finanzierung + mögliche Slippage
Der Spread ist dabei nur ein Teil der tatsächlichen Tradingkosten.
Ein Broker kann beispielsweise mit extrem niedrigen Spreads werben, gleichzeitig aber eine höhere Kommission verlangen.
Deshalb solltest du immer die Gesamtkosten pro Trade betrachten.
Beispiel
Du handelst EUR/USD mit 1 Lot.
Broker A:
- Spread: 0,8 Pip
- keine Kommission
Broker B:
- Spread: 0,1 Pip
- Kommission: 6 USD Roundturn
Welcher Broker günstiger ist, lässt sich nicht allein anhand des Spreads beantworten.
Du musst beide Kosten zusammenrechnen.
Der günstigere Spread ist nicht automatisch der günstigere Broker.
3. Plattform prüfen
Ein Brokerwechsel ist häufig auch ein Plattformwechsel.
Vielleicht tradest du aktuell mit:
- MetaTrader 4
- MetaTrader 5
- TradingView
- cTrader
und möchtest künftig eine andere Plattform verwenden.
Das sollte vor dem Wechsel geklärt werden.
Denn deine Tradingstrategie kann davon abhängen.
Wer beispielsweise Expert Advisors verwendet, braucht eine Plattform, die diese unterstützt.
Wer seine technische Analyse ausschließlich in TradingView macht, sollte einen Broker wählen, der die gewünschte TradingView-Anbindung tatsächlich anbietet.
Und wer mit MT5 arbeitet, sollte prüfen, ob beim neuen Broker wirklich MT5 verfügbar ist und welche Instrumente dort gehandelt werden können.
4. Neuen Trading Broker testen
Bevor du dein gesamtes Trading zum neuen Anbieter verlagerst, ist ein Test sinnvoll.
Eröffne zunächst das neue Konto und teste:
- Orderaufgabe
- Stop Loss
- Take Profit
- Market Orders
- Pending Orders
- Positionsgrößen
- Einzahlungen
- Auszahlungen
- Plattformstabilität
- Spreads
- Ausführung
Das kann beispielsweise zunächst mit einer kleinen Position erfolgen.
Denn ein Broker kann auf dem Papier hervorragend aussehen und trotzdem nicht zu deinem tatsächlichen Tradingstil passen.
Broker wechseln beim Forex Trading
Beim Forex Trading ist ein Brokerwechsel relativ unkompliziert, solange keine offenen Positionen übertragen werden müssen.
Der Ablauf sieht normalerweise so aus:
Altes Konto → Trades schließen → Guthaben auszahlen → neues Konto kapitalisieren → Trading fortsetzen
Dabei solltest du deine offenen Positionen nicht nur deshalb schließen, weil du möglichst schnell zum neuen Broker möchtest.
Wenn deine Strategie beispielsweise einen Trade mehrere Tage laufen lässt, kann ein willkürliches Schließen die gesamte Handelslogik verändern.
Besser ist es, den Wechsel in eine Phase einzuplanen, in der du ohnehin weniger oder keine Positionen offen hast.
Broker wechseln beim CFD Trading
Bei CFDs gilt grundsätzlich dasselbe.
Ein CFD auf den Nasdaq 100, Gold oder DAX wird nicht wie eine Aktie zwischen zwei Depots übertragen.
Wenn du beispielsweise bei Broker A:
Gold Buy
handelst, kannst du diesen offenen CFD nicht einfach bei Broker B weiterlaufen lassen.
Du musst den Trade normalerweise schließen und bei Broker B neu eröffnen.
Das kann insbesondere bei größeren Positionen teuer werden.
Deshalb sollte ein CFD-Trader vor dem Wechsel möglichst:
keine unnötigen offenen Positionen haben.
Was passiert mit meinem Tradingkonto?
Das Guthaben wird beim Brokerwechsel normalerweise nicht „übertragen“ wie eine Wertpapierposition.
Du lässt dir das Geld vom alten Broker auszahlen und zahlst es beim neuen Broker ein.
Dabei solltest du unbedingt darauf achten, dass das Auszahlungskonto beziehungsweise Referenzkonto korrekt hinterlegt ist.
Ein sinnvoller Ablauf ist:
Neues Konto eröffnen → neues Konto verifizieren → Auszahlung beim alten Broker beantragen → Geldeingang prüfen → neues Konto kapitalisieren
So verhinderst du, dass du plötzlich ohne verfügbares Tradingkapital dastehst.
Wie lange dauert ein Brokerwechsel beim Trading?
Das hängt wesentlich stärker vom Zahlungsweg ab als bei einem klassischen Depotübertrag.
Während ein Wertpapierübertrag mehrere Wochen dauern kann, kann eine Auszahlung je nach Broker und Zahlungsmethode deutlich schneller erfolgen.
Trotzdem solltest du nicht mit einem bestimmten Zeitraum rechnen, ohne die Bedingungen deines Brokers zu prüfen.
Besonders bei größeren Beträgen können zusätzliche Prüfungen zur Herkunft der Gelder oder zur Identität stattfinden.
Deshalb:
Nicht am Freitagabend das komplette Tradingkonto leeren und Montag beim neuen Broker traden wollen.
Plane einen gewissen Puffer ein.
Was passiert mit meiner Tradinghistorie?
Die Tradinghistorie bleibt beim alten Broker.
Das ist wichtig, wenn du deine bisherigen Ergebnisse analysierst.
Vor dem Wechsel solltest du deshalb deine Daten sichern.
Dazu gehören beispielsweise:
- Kontoauszüge
- Trade-Historie
- Einzahlungen
- Auszahlungen
- Gewinne und Verluste
- Gebühren
- Swaps
- Kommissionen
Bei MetaTrader kannst du deine Historie beispielsweise exportieren.
Das ist nicht nur für die Dokumentation interessant.
Wenn du dein Trading ernsthaft analysierst, möchtest du auch nach einem Jahr noch nachvollziehen können:
Wie hat sich meine Performance beim alten Broker entwickelt?
Myfxbook und andere Trading-Statistiken
Wer sein Trading über Tools wie Myfxbook dokumentiert, sollte den Wechsel ebenfalls vorbereiten.
Ein neues Brokerkonto bedeutet normalerweise auch eine neue Kontoverbindung beziehungsweise neue Kontodaten für die Anbindung.
Vor dem Wechsel solltest du deshalb prüfen, wie deine bestehende Statistik weitergeführt werden kann.
Noch wichtiger:
Sichere die alte Statistik, bevor du das Konto schließt.
Sonst kann es später unnötig schwierig werden, alte Ergebnisse miteinander zu vergleichen.
Broker wechseln und Steuern
Beim Forex- und CFD-Trading ist die steuerliche Situation anders als bei einem einfachen Depotübertrag.
Wenn du offene Positionen schließt, können dadurch realisierte Gewinne oder Verluste entstehen.
Auch die steuerliche Behandlung hängt unter anderem davon ab, ob du über einen deutschen oder ausländischen Broker handelst und wie die jeweiligen Erträge behandelt werden.
Bei einem ausländischen Broker wird die Steuer möglicherweise nicht automatisch genauso abgewickelt wie bei einem deutschen Anbieter.
Deshalb solltest du beim Brokerwechsel deine:
- Kontoauszüge
- Trade-Historie
- Gewinn-/Verlustübersichten
- Gebührenabrechnungen
- Steuerdokumente
vollständig sichern.
Bei größeren Beträgen oder komplexeren Sachverhalten ist steuerliche Beratung sinnvoll.
Was ist mit meinem Hebel?
Das wird beim Brokerwechsel häufig vergessen.
Du kannst bei Broker A beispielsweise einen bestimmten maximalen Hebel nutzen, während Broker B andere Bedingungen hat.
Das bedeutet:
Gleicher Markt ≠ gleiche Handelsbedingungen.
Beispielsweise können sich unterscheiden:
- maximaler Hebel
- Margin-Anforderungen
- Stop-Out-Level
- Mindestpositionsgröße
- maximale Positionsgröße
Das kann direkten Einfluss auf deine Strategie haben.
Wenn du mit einem bestimmten Positionsgrößenmodell arbeitest, solltest du deshalb vor dem Wechsel überprüfen, ob die neuen Margin-Anforderungen dazu passen.
Broker wechseln wegen besserer Spreads?
Das ist einer der häufigsten Gründe.
Aber hier solltest du vorsichtig sein.
Ein Broker kann einen Spread von beispielsweise:
0,0 Pip
bewerben.
Das bedeutet nicht, dass du jeden Trade tatsächlich zu 0,0 Pip Spread ausführst.
Bei variablen Spreads hängt die tatsächliche Ausführung unter anderem von Marktphase und Liquidität ab.
Gerade während:
- News
- hoher Volatilität
- Markteröffnung
- geringer Liquidität
können Spreads deutlich breiter werden.
Wenn du den Broker wegen der Spreads wechseln möchtest, solltest du deshalb nicht nur die Werbeangabe betrachten.
Interessanter ist:
Wie sehen die tatsächlichen Tradingkosten bei meiner Strategie aus?
Broker wechseln wegen Slippage
Für Scalper kann Slippage sogar wichtiger sein als der beworbene Spread.
Angenommen, dein Stop Loss liegt 5 Pips vom Einstieg entfernt.
Wenn du regelmäßig 1–2 Pips schlechter ausgeführt wirst, kann das bei einer sehr kurzfristigen Strategie einen erheblichen Unterschied machen.
Deshalb lohnt es sich, beim Brokervergleich auch die Ausführung zu betrachten.
Vor allem bei:
- Scalping
- News Trading
- Breakout Trading
- sehr engen Stop Loss
spielt die Ausführungsqualität eine wichtige Rolle.
Broker wechseln wegen Swap-Kosten
Wenn du Trades über Nacht hältst, solltest du die Finanzierungskosten prüfen.
Ein Broker kann auf den ersten Blick günstiger sein, aber deutlich höhere Swap-Kosten verlangen.
Für einen Scalper ist das vielleicht irrelevant.
Für einen Swing Trader kann es dagegen entscheidend sein.
Deshalb sollte die Frage nicht lauten:
„Welcher Broker hat den niedrigsten Spread?“
Sondern:
„Welcher Broker ist für meine konkrete Tradingstrategie am günstigsten?“
Brokerwechsel und Tradingstrategie
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt überhaupt.
Der beste Broker für einen Scalper muss nicht der beste Broker für einen Swing Trader sein.
Scalper
Wichtig sind:
- niedrige Spreads
- geringe Kommission
- schnelle Ausführung
- geringe Slippage
- stabile Plattform
Daytrader
Wichtig sind:
- niedrige Gesamtkosten
- gute Ausführung
- ausreichend Märkte
- zuverlässige Plattform
- gute Ordertypen
Swing Trader
Wichtig sind:
- Finanzierungskosten
- große Marktauswahl
- stabile Ausführung
- zuverlässige Stop-Orders
Trader mit EAs
Wichtig sind:
- MT4 oder MT5
- VPS-Kompatibilität
- stabile Server
- korrekte Ausführung
- API beziehungsweise Automatisierungsmöglichkeiten
Der Brokerwechsel sollte also immer vom Tradingstil aus gedacht werden.
Broker wechseln: Diese Fehler solltest du vermeiden
Nur wegen eines Bonus wechseln
Ein Neukundenbonus oder eine Rabattaktion kann attraktiv sein.
Aber ein Bonus macht keinen schlechten Broker gut.
Nur den Spread vergleichen
Der Spread ist nur ein Teil der Gesamtkosten.
Alle Trades spontan schließen
Ein Brokerwechsel ist kein Grund, deine Tradingstrategie über den Haufen zu werfen.
Das gesamte Kapital sofort verschieben
Teste den neuen Broker zuerst mit einem kleinen Betrag.
Alte Unterlagen löschen
Tradinghistorie und Kontoauszüge können später wichtig sein.
Plattform nicht testen
Gerade bei einem Wechsel von MT4 zu MT5 oder TradingView solltest du dich vorher mit der neuen Umgebung vertraut machen.
Regulatorik ignorieren
Prüfe, unter welcher Rechtseinheit du tatsächlich geführt wirst und welche Einlagensicherung beziehungsweise welcher rechtliche Schutz für dein Konto gilt.
Broker wechseln: Die praktische Checkliste
Vor dem Wechsel
☐ Grund für den Wechsel definieren
☐ Handelskosten vergleichen
☐ Spreads vergleichen
☐ Kommissionen vergleichen
☐ Swaps vergleichen
☐ Hebel und Margin prüfen
☐ Handelsinstrumente vergleichen
☐ Plattform prüfen
☐ Regulierung prüfen
☐ Auszahlungsbedingungen prüfen
Neuen Broker testen
☐ Konto eröffnen
☐ Verifizierung abschließen
☐ Plattform einrichten
☐ Demo testen
☐ Kleine Einzahlung durchführen
☐ Order testen
☐ Stop Loss testen
☐ Take Profit testen
☐ Auszahlung testen
Wechsel durchführen
☐ Offene Trades berücksichtigen
☐ Tradinghistorie sichern
☐ Kontoauszüge speichern
☐ Steuerunterlagen sichern
☐ Kapital beim alten Broker auszahlen
☐ Kapital beim neuen Broker einzahlen
☐ Neue Tradingbedingungen überprüfen
Lohnt sich ein Brokerwechsel?
Wenn dein Broker nicht mehr zu deinem Trading passt, kann ein Wechsel sinnvoll sein.
Aber du solltest nicht wechseln, weil irgendwo ein Broker mit:
„0 Pip Spread!“
oder
„80 % Bonus!“
wirbt.
Die entscheidende Frage lautet:
Was verbessert sich für mein konkretes Trading?
Wenn du beispielsweise als Scalper regelmäßig hohe Spreads bezahlst, kann ein Wechsel erhebliche Auswirkungen haben.
Wenn du mit MT5 arbeiten möchtest, dein bisheriger Broker aber nur MT4 anbietet, kann der Wechsel ebenfalls sinnvoll sein.
Wenn du dagegen nur wegen einer minimalen Differenz bei den Gebühren wechselst, kann der Aufwand den Vorteil möglicherweise nicht rechtfertigen.
Fazit: Broker wechseln beim Trading richtig planen
Einen Trading Broker zu wechseln ist grundsätzlich kein komplizierter Vorgang.
Bei Forex und CFDs funktioniert er allerdings anders als ein klassischer Depotübertrag.
Offene Trades werden normalerweise nicht einfach zum neuen Broker übertragen. Deshalb sollte der Wechsel möglichst in eine Phase gelegt werden, in der du keine oder nur wenige offene Positionen hast.
Der wichtigste Schritt ist deshalb nicht die Kontoeröffnung beim neuen Broker.
Es ist der Vergleich der tatsächlichen Tradingbedingungen.
Prüfe:
Spread → Kommission → Slippage → Swap → Ausführung → Plattform → Hebel → Märkte
und nicht nur einen einzelnen Werbewert.
Teste den neuen Broker anschließend mit einem kleinen Betrag, bevor du dein komplettes Trading umstellst.
Und sichere deine alte Tradinghistorie und sämtliche Konto- und Steuerunterlagen.
Denn ein guter Brokerwechsel bedeutet nicht einfach, von Broker A zu Broker B zu wechseln.
Er bedeutet, einen Broker zu finden, dessen Bedingungen tatsächlich zu deiner Strategie, deinem Risiko und deinem Tradingstil passen.
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