Support and Resistance, also Unterstützungen und Widerstände, gehören zu den wichtigsten Konzepten der technischen Analyse. Viele Trader verwenden diese Preisbereiche, um mögliche Einstiege, Ausstiege, Stop-Loss-Level und Breakouts zu bestimmen.
Das Grundprinzip ist einfach:
Support = Bereich, an dem Käufer auftreten können.
Resistance = Bereich, an dem Verkäufer auftreten können.
Doch genau hier wird es interessant. Support und Resistance sind keine magischen Linien, an denen der Markt automatisch dreht. Es handelt sich vielmehr um Preisbereiche, an denen sich das Verhalten der Marktteilnehmer in der Vergangenheit verändert hat.
Eine gute Support and Resistance Trading Strategie versucht deshalb nicht einfach, blind an einer Linie zu kaufen oder zu verkaufen. Sie untersucht, wie der Kurs an einem relevanten Preisbereich reagiert.
Was bedeutet Support and Resistance?
Der Begriff Support and Resistance kommt aus dem Englischen.
Support bedeutet Unterstützung.
Resistance bedeutet Widerstand.
Eine Unterstützung liegt unterhalb des aktuellen Kurses und kann einen weiteren Kursrückgang bremsen.
Ein Widerstand liegt oberhalb des aktuellen Kurses und kann einen weiteren Kursanstieg bremsen.
Beispiel:
Eine Aktie fällt mehrfach in den Bereich von 100 € und steigt dort anschließend wieder.
Dann kann der Bereich um 100 € als Support beziehungsweise Unterstützung betrachtet werden.
Steigt die Aktie dagegen mehrmals in den Bereich von 120 € und fällt anschließend zurück, kann 120 € als Resistance beziehungsweise Widerstand gelten.
Was ist ein Support im Trading?
Ein Support ist ein Preisbereich, in dem die Nachfrage nach einem Finanzinstrument in der Vergangenheit stark genug war, um einen weiteren Kursrückgang zumindest vorübergehend zu bremsen.
Das kann verschiedene Gründe haben.
Beispielsweise können Trader an diesem Preisniveau Kaufinteresse entwickeln.
Andere Marktteilnehmer schließen dort Short-Positionen.
Oder institutionelle Marktteilnehmer haben dort bereits größere Orders platziert.
Wichtig ist:
Support ist keine Garantie für einen steigenden Kurs.
Der Preis kann eine Unterstützung jederzeit durchbrechen.
Was ist Resistance im Trading?
Eine Resistance ist ein Preisbereich, an dem das Angebot beziehungsweise der Verkaufsdruck in der Vergangenheit stärker wurde.
Der Kurs steigt beispielsweise mehrfach bis auf 150 €, schafft es aber nicht, sich dauerhaft darüber zu etablieren.
Dann kann der Bereich um 150 € als Widerstand betrachtet werden.
Auch Resistance ist kein festes Hindernis.
Ein starker Kaufdruck kann dazu führen, dass der Markt den Widerstand durchbricht.
Support und Resistance sind Zonen
Einer der häufigsten Fehler besteht darin, Support und Resistance als exakt einzelne Preise zu betrachten.
In der Realität reagieren Märkte häufig innerhalb eines Bereichs.
Statt beispielsweise zu sagen:
„Support ist exakt bei 100 €.“
kann es sinnvoller sein, von einer Unterstützungszone zwischen:
98 € und 102 €
zu sprechen.
Das berücksichtigt normale Kursschwankungen und macht die technische Analyse realistischer.
Wie entstehen Support-Zonen?
Unterstützungen können auf unterschiedliche Weise entstehen.
Beispielsweise durch:
- vorherige Swing-Tiefs
- mehrfache Kursreaktionen
- historische Hochs und Tiefs
- psychologische Preisniveaus
- Ausbruchsbereiche
- starke Konsolidierungen
- größere Handelsbereiche
Je nachdem, wie stark und wie oft der Markt auf einen Bereich reagiert hat, kann die Zone für Trader unterschiedlich interessant sein.
Wie entstehen Resistance-Zonen?
Auch Widerstände können unterschiedliche Ursachen haben.
Typische Bereiche sind:
- vorherige Swing-Hochs
- historische Hochpunkte
- frühere Unterstützungen
- psychologische Preisniveaus
- Konsolidierungsbereiche
- starke Abverkaufszonen
- ehemalige Breakout-Level
Besonders interessant können Bereiche sein, an denen der Markt mehrfach deutlich reagiert hat.
Support wird zu Resistance
Ein wichtiges Konzept beim Support and Resistance Trading ist der Rollenwechsel.
Eine ehemalige Unterstützung kann nach einem Breakout zu einem Widerstand werden.
Beispiel:
Der Kurs hält sich längere Zeit oberhalb von 100 €.
100 € fungiert als Support.
Dann fällt der Kurs deutlich unter diese Marke.
Anschließend steigt er wieder in Richtung 100 €.
Wenn der Markt dort erneut nach unten abgewiesen wird, kann der ehemalige Support jetzt als Resistance wirken.
Dieser Rollenwechsel wird häufig als Support-Resistance Flip bezeichnet.
Resistance wird zu Support
Das Prinzip funktioniert auch umgekehrt.
Ein Markt kämpft beispielsweise mehrfach mit einem Widerstand bei 150 €.
Dann gelingt der Breakout.
Der Kurs steigt auf 160 €.
Anschließend fällt er zurück auf 150 €.
Wenn die ehemalige Resistance jetzt als Unterstützung funktioniert, kann daraus ein sogenannter Retest entstehen.
Dieser Retest kann für Breakout-Trader interessant sein.
Support and Resistance Trading Strategie
Eine einfache Strategie lässt sich in mehrere Schritte aufteilen.
Schritt 1: Relevante Zone identifizieren
Zunächst wird ein wichtiger Support oder eine Resistance gesucht.
Dabei sollte nicht jede kleine Kursbewegung als Level betrachtet werden.
Schritt 2: Marktstruktur analysieren
Anschließend wird geprüft:
- Ist der Markt bullish?
- Ist der Markt bearish?
- Befindet er sich in einer Range?
- Gibt es höhere Hochs und höhere Tiefs?
- Gibt es tiefere Hochs und tiefere Tiefs?
Schritt 3: Reaktion abwarten
Der Trader wartet, bis der Kurs tatsächlich mit der Zone interagiert.
Schritt 4: Setup definieren
Nun wird anhand des eigenen Regelwerks entschieden, ob beispielsweise ein Rebound oder Breakout gehandelt wird.
Schritt 5: Risiko bestimmen
Vor dem Einstieg sollten Stop Loss und Positionsgröße festgelegt werden.
Schritt 6: Trade verwalten
Auch der Exit sollte möglichst vor dem Einstieg definiert sein.
Support Bounce Trading
Eine klassische Strategie besteht darin, einen Bounce an einer Unterstützung zu handeln.
Beispiel:
Der Kurs befindet sich in einem Aufwärtstrend.
Eine wichtige Unterstützung liegt bei 100 €.
Der Markt fällt von 115 € auf 100 € zurück.
Dort entsteht eine bullische Reaktion.
Der Trader wartet beispielsweise auf:
- eine bullische Candlestick-Formation
- ein Higher Low
- einen Breakout eines kurzfristigen Widerstands
- eine klare Käuferreaktion
Anschließend kann ein Long-Setup entstehen.
Resistance Rejection Trading
Das Gegenstück ist die Reaktion an einem Widerstand.
Beispiel:
Ein Markt steigt auf 150 €.
Dort wird der Kurs mehrfach abgewiesen.
Ein Trader beobachtet, ob sich eine bärische Reaktion entwickelt.
Mögliche Bestätigungen können sein:
- Bearish Engulfing
- Lower High
- Break einer kurzfristigen Unterstützung
- starker Abverkauf
Je nach Regelwerk kann daraus ein Short-Setup entstehen.
Support and Resistance Breakout Strategie
Nicht jeder Trader möchte Rebounds handeln.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Breakouts zu traden.
Beispiel:
Der Nasdaq bewegt sich mehrfach unterhalb von 20.000 Punkten.
Der Bereich wird immer wieder getestet.
Dann steigt der Index deutlich über dieses Level.
Ein Breakout-Trader wartet möglicherweise auf einen bestätigten Ausbruch.
Dabei kann beispielsweise ein Schlusskurs oberhalb des Widerstands gefordert werden.
Warum Breakouts oft scheitern
Ein Breakout bedeutet nicht automatisch, dass der Markt weiterläuft.
Häufig kommt es zu einem Fake-Out.
Der Kurs steigt beispielsweise kurz über den Widerstand.
Anschließend fällt er wieder darunter.
Trader, die den Ausbruch blind gekauft haben, befinden sich nun möglicherweise in einer ungünstigen Position.
Deshalb können Breakout-Trader zusätzliche Kriterien verwenden.
Beispielsweise:
- Stärke der Breakout-Kerze
- Schlusskurs außerhalb der Zone
- Volumen
- Momentum
- Retest
- Marktstruktur
Support and Resistance Retest Strategie
Ein Retest kann eine besonders interessante Situation darstellen.
Beispiel:
Resistance:
100
Der Markt bricht über 100 aus.
Anschließend steigt er auf 108.
Danach fällt er wieder auf 100 zurück.
Wenn der ehemalige Widerstand nun als Support funktioniert und der Markt erneut nach oben dreht, entsteht ein mögliches Retest-Setup.
Der Vorteil:
Der Trader wartet nicht zwingend darauf, den Breakout direkt zu kaufen.
Der Nachteil:
Nicht jeder Breakout bekommt einen sauberen Retest.
Multi-Timeframe Support and Resistance
Support und Resistance können auf verschiedenen Timeframes analysiert werden.
Beispielsweise:
Tageschart: große Unterstützungszone
4-Stunden-Chart: mittelfristige Marktstruktur
15-Minuten-Chart: konkreter Einstieg
Das kann besonders für Daytrader interessant sein.
Ein wichtiges Level im Tageschart kann beispielsweise wesentlich relevanter sein als eine kleine Unterstützung im 5-Minuten-Chart.
Warum größere Timeframes wichtig sind
Je größer der Timeframe, desto länger kann ein Preisbereich für Marktteilnehmer relevant gewesen sein.
Ein Support im Tageschart kann beispielsweise deutlich mehr historische Kursreaktionen enthalten als ein Support im 1-Minuten-Chart.
Das bedeutet nicht, dass große Timeframes automatisch besser sind.
Aber sie können helfen, den übergeordneten Kontext zu verstehen.
Support and Resistance im Forex Trading
Support und Resistance werden häufig im Forex Trading verwendet.
Beispiel:
EUR/USD befindet sich in einer Seitwärtsphase zwischen:
1,0800 und 1,1000
1,0800 fungiert als Support.
1,1000 fungiert als Resistance.
Trader können nun beobachten, ob der Kurs:
- am Support nach oben dreht
- an der Resistance nach unten dreht
- nach oben ausbricht
- nach unten ausbricht
Welche Variante gehandelt wird, hängt von der jeweiligen Strategie ab.
Support and Resistance beim Gold Trading
Auch Gold eignet sich für die Analyse von Preiszonen.
Psychologische Marken können dabei eine Rolle spielen.
Beispielsweise kann eine runde Marke wie:
2.500 USD
für Marktteilnehmer interessant sein.
Wenn der Markt dort mehrfach reagiert, kann sich eine relevante Zone entwickeln.
Allerdings sollte eine runde Zahl niemals allein als Trading-Signal verwendet werden.
Support and Resistance beim Nasdaq
Beim Nasdaq können ebenfalls klare Preisbereiche entstehen.
Gerade nach starken Bewegungen können ehemalige Hochs oder Tiefs später erneut getestet werden.
Beispielsweise:
Der Nasdaq erreicht ein neues Tageshoch.
Anschließend fällt er zurück.
Das vorherige Hoch kann bei einem späteren Retest als Support relevant werden.
Solche Level können besonders im Intraday Trading interessant sein.
Psychologische Preislevel
Runde Zahlen werden häufig als psychologische Preislevel bezeichnet.
Beispiele:
- 100
- 1.000
- 10.000
- 20.000
Trader und institutionelle Marktteilnehmer können solche Marken beobachten.
Allerdings bedeutet eine runde Zahl nicht automatisch, dass dort Support oder Resistance entsteht.
Erst die tatsächliche Preisreaktion macht einen Bereich technisch interessant.
Support and Resistance mit Candlestick Patterns
Candlestick-Formationen können als zusätzliche Bestätigung dienen.
Beispielsweise entsteht an einem Support:
- Hammer
- Bullish Engulfing
- Morning Star
An einer Resistance:
- Shooting Star
- Bearish Engulfing
- Evening Star
Dadurch kombiniert der Trader den Preisbereich mit einer konkreten Reaktion des Marktes.
Das kann sinnvoller sein, als einfach blind an jeder Zone zu handeln.
Support and Resistance mit Trendlinien
Auch Trendlinien können Unterstützungen und Widerstände darstellen.
In einem Aufwärtstrend kann eine steigende Trendlinie als dynamischer Support dienen.
In einem Abwärtstrend kann eine fallende Trendlinie als dynamischer Resistance-Bereich wirken.
Der Unterschied zu horizontalen Levels:
Eine horizontale Unterstützung bleibt ungefähr auf demselben Preisniveau.
Eine dynamische Unterstützung verändert sich mit der Zeit.
Dynamischer Support und Resistance
Neben horizontalen Preiszonen gibt es sogenannte dynamische Unterstützungen und Widerstände.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Trendlinien
- gleitende Durchschnitte
- VWAP
- andere technische Indikatoren
Beispiel:
Der Nasdaq befindet sich in einem starken Aufwärtstrend.
Der Kurs reagiert mehrfach am 20er EMA.
Der gleitende Durchschnitt kann dadurch als dynamischer Support beobachtet werden.
Auch hier gilt:
Der Indikator selbst ist keine Garantie für eine Reaktion.
Support and Resistance mit VWAP
Der VWAP kann insbesondere im Intraday Trading als dynamischer Referenzpunkt dienen.
Beispiel:
Der Kurs handelt oberhalb des VWAP.
Nach einem Rücksetzer erreicht der Markt den VWAP.
Dort entsteht eine bullische Reaktion.
Ein Trader kann nun prüfen, ob daraus gemäß seinem Regelwerk ein Long-Setup entsteht.
Wie zeichnet man Support und Resistance richtig ein?
Beim Einzeichnen sollte man sich auf relevante Preisbewegungen konzentrieren.
1. Größere Hochs und Tiefs suchen
Markante Swing Points sind häufig die ersten Anlaufstellen.
2. Mehrere Reaktionen prüfen
Wurde der Bereich mehrfach getestet?
3. Zone statt exakte Linie verwenden
Normale Kursschwankungen sollten berücksichtigt werden.
4. Timeframe beachten
Ein Level im Tageschart hat einen anderen Kontext als eines im 1-Minuten-Chart.
5. Nicht zu viele Levels einzeichnen
Ein Chart mit 20 verschiedenen Linien hilft meistens weniger als ein Chart mit wenigen wirklich relevanten Zonen.
Wie stark ist ein Support oder Widerstand?
Es gibt keine exakte mathematische Formel für die Stärke eines Levels.
Trader können jedoch verschiedene Faktoren berücksichtigen.
Zum Beispiel:
- Anzahl der Reaktionen
- Stärke der Reaktionen
- Timeframe
- Handelsvolumen
- historische Bedeutung
- Nähe zu anderen relevanten Zonen
- Marktstruktur
Ein Level, an dem der Markt mehrfach stark reagiert hat, kann interessanter sein als ein Preisbereich mit nur einer kurzen Reaktion.
Häufige Fehler beim Support and Resistance Trading
Jede Linie als Support oder Resistance betrachten
Nicht jeder Kursbereich besitzt dieselbe Bedeutung.
Exakte Preise erwarten
Märkte reagieren häufig innerhalb von Zonen.
Blind kaufen oder verkaufen
Ein Support bedeutet nicht automatisch Long.
Eine Resistance bedeutet nicht automatisch Short.
Breakouts zu spät handeln
Nach einem starken Ausbruch kann sich das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtern.
Fake-Outs ignorieren
Ein kurzfristiger Ausbruch kann schnell wieder zurückgenommen werden.
Zu viele Levels einzeichnen
Zu viele Informationen machen den Chart unübersichtlich.
Stop Loss direkt an die Linie setzen
Normale Schwankungen können dazu führen, dass ein Trade ausgestoppt wird, obwohl die übergeordnete Idee noch intakt ist.
Strategie nicht testen
Ein schönes Chartbeispiel beweist keinen statistischen Vorteil.
Support and Resistance Trading ohne Indikatoren
Eine der größten Stärken des Konzepts ist, dass es ohne Indikatoren funktioniert.
Trader können sich ausschließlich auf:
- Preis
- Hochs
- Tiefs
- Marktstruktur
- Reaktionen
- Breakouts
- Retests
konzentrieren.
Damit eignet sich Support and Resistance besonders gut für Price Action Trading.
Wie profitabel ist Support and Resistance Trading?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Support und Resistance sind zunächst einmal Analysewerkzeuge.
Ob daraus eine profitable Strategie entsteht, hängt von den konkreten Regeln ab.
Beispielsweise kann eine Strategie festlegen:
- Nur Support-Zonen im Aufwärtstrend handeln
- Nur Resistance-Zonen im Abwärtstrend handeln
- Einstieg erst nach Candlestick-Bestätigung
- Risiko pro Trade begrenzen
- Ziel am nächsten relevanten Level
- Mindest-CRV von 1:2
Diese Strategie kann anschließend getestet werden.
Eine andere Strategie mit denselben Levels kann völlig andere Ergebnisse produzieren.
Support and Resistance Backtesting
Wer mit diesen Preiszonen systematisch traden möchte, sollte die Strategie backtesten.
Dafür müssen die Regeln möglichst eindeutig sein.
Beispiel:
Markt: Nasdaq
Timeframe: 15 Minuten
Setup: Support-Reaktion im übergeordneten Aufwärtstrend
Entry: Break über das Hoch der Bestätigungskerze
Stop: Unterhalb des definierten Swing Low
Exit: Nächstes Resistance-Level oder festes CRV
Anschließend wird das Setup über viele historische Trades getestet.
Interessant sind beispielsweise:
- Trefferquote
- durchschnittlicher Gewinn
- durchschnittlicher Verlust
- Gewinnfaktor
- Drawdown
- Verlustserien
- durchschnittliches CRV
Support and Resistance Trading Regeln
Wer das Konzept praktisch anwenden möchte, kann sich beispielsweise an diesen Grundregeln orientieren:
- Arbeite mit relevanten Preiszonen.
- Unterscheide Support und Resistance.
- Betrachte immer den übergeordneten Trend.
- Warte auf eine erkennbare Reaktion.
- Handle Breakouts nicht blind.
- Berücksichtige Retests.
- Definiere Stop und Ziel vor dem Einstieg.
- Passe die Positionsgröße an das Risiko an.
- Dokumentiere deine Trades.
- Teste die Strategie mit historischen Daten.
Diese Regeln ersetzen kein vollständiges Trading-System.
Sie zeigen vielmehr, wie aus einem einfachen Konzept ein strukturiertes Regelwerk entstehen kann.
Fazit: Support and Resistance Trading Strategie
Support and Resistance gehören zu den Grundlagen der technischen Analyse.
Support beschreibt einen Preisbereich, an dem Käufer in der Vergangenheit stärker aufgetreten sind.
Resistance beschreibt einen Bereich, an dem Verkäufer beziehungsweise Angebotsdruck stärker geworden sind.
Trader können diese Zonen für verschiedene Ansätze nutzen:
Der wichtigste Punkt ist jedoch:
Support und Resistance sind keine magischen Linien.
Der Markt muss an einer Zone nicht drehen.
Ein Support kann brechen.
Ein Widerstand kann überwunden werden.
Genau deshalb sollte eine Support and Resistance Trading Strategie immer klare Regeln für Einstieg, Stop Loss, Exit und Risiko enthalten.
Wer das Konzept professionell einsetzen möchte, sollte nicht versuchen, möglichst viele Linien in den Chart zu zeichnen. Viel wichtiger ist es, wenige relevante Zonen zu erkennen und anschließend systematisch zu testen, wie der Markt dort tatsächlich reagiert.
Denn am Ende entscheidet nicht die eingezeichnete Linie über den Erfolg.
Entscheidend ist die Strategie, die du daraus entwickelst.