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Risikomanagement Trading-Strategien um dauerhaft erfolgreich zu sein

Risikomanagement Trading-Strategien um dauerhaft erfolgreich zu sein

4REX Team 4REX Team
Trading Blog
3. März 2024

Risikomanagement Trading-Strategien um dauerhaft erfolgreich zu sein. Niemand kann im Trading gute Ergebnisse erzielen (oder reich werden), ohne die Bedeutung des Risikomanagements zu verstehen. Dies ist eines der wichtigsten Dinge, auf die sich Trader und Investoren immer konzentrieren sollten! Es bezieht sich auf eine Situation, in der Menschen ihre Risiken reduzieren und gleichzeitig ihre Erträge maximieren.

Das globale Finanzumfeld hat im letzten Jahrzehnt ein massives Wachstum erfahren. Heute können Menschen auf der ganzen Welt am Finanzmarkt teilnehmen, der in der Vergangenheit den großen Banken und Hedgefonds vorbehalten war.

Die Einführung des Hochfrequenzhandels (HFT) hat den Finanzmarkt demokratisiert, und infolgedessen wurden viele Karrieren begründet (oder zerstört). Während eine Reihe von Menschen als Trader beispiellose Erfolge erzielt haben, haben die andere Menschen einen erheblichen Teil ihrer Investitionen verloren.

Um ihren Erfolg zu erreichen, hat die erste Gruppe auch Verluste erlitten. Daher ist das Risikomanagement ein sehr wichtiger Aspekt des Handels, ohne den kein Trader erfolgreich sein kann.

In diesem Artikel erklären wir, wie man Risiken beim Trading managen kann, welche Instrumente man dazu verwenden kann und was man dabei beachten sollte.

Was ist Risikomanagement?

Inhaltsverzeichnis:

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  • Was ist Risikomanagement?
  • Risikomanagement nach Handelsstilen
  • Verschiedene Techniken
  • Vorteile des Risikomanagements
  • Schlüsselelemente des Risikomanagements
  • Dimensionieren der Trades
  • Stop-Loss-Aufträge
  • Risikomanagement – Denkweise und Psychologie

Risikomanagement ist das Konzept der Vorhersage und Bewertung finanzieller Risiken und der anschließenden Ermittlung der wichtigsten Maßnahmen zur Verringerung der Auswirkungen. Wenn man dieses Konzept nicht begreift, wird man höchstwahrscheinlich große Verluste erleiden.

Beim Devisenhandel muss ein Trader immer Risikomanagement-Strategien anwenden, um sicherzustellen, dass er sein Konto nicht aufs Spiel setzt.

Wir möchten einen Tipp geben, der oft unterschätzt wird: Lass deine Risikomanagementstrategien nicht unverändert.

Eine solide Ausgangsbasis ist wichtig, aber Maßnahmen zur Abschwächung/Vermeidung von Nachteilen müssen sich mit der Zeit weiterentwickeln. Zum Beispiel, wenn man etwas Neues lernt oder wenn sich die Marktbedingungen ändern.

Wenn du dazu nicht in der Lage bist, kann deine Strategien sogar nach hinten losgehen!

Risikomanagement nach Handelsstilen

Im Großen und Ganzen gibt es drei Haupttypen von Marktteilnehmern: Daytrader, Swingtrader und Investoren. Daytrader halten ihre Trades für Minuten oder Stunden und stellen sicher, dass sie sie innerhalb des Tages abschließen. Swing Trader hingegen halten ihre Trades einige Tage lang, während Investoren sie über einen längeren Zeitraum halten.

Eine Möglichkeit zur Risikobeherrschung für Daytrader besteht beispielsweise darin kurzfristige Charts zu verwenden und schnelle Entscheidungen zu treffen. Außerdem vermeiden sie Overnight-Trades.

Swing-Trader hingegen setzen breitere Stopps, konzentrieren sich sowohl auf die technische als auch auf die fundamentale Analyse und folgen meist dem Trend.

Investoren nutzen verschiedene Risikomanagementstrategien wie Dollar Cost Averaging, streuen ihre Bestände und setzen breitere Stopps.

Verschiedene Techniken

Wenn wir über Risikostrategien sprechen, neigen wir oft dazu, sie zu verallgemeinern und in einen Topf zu werfen. Diese lassen sich jedoch nicht nur nach Handelsstufen, sondern auch nach Typologie unterteilen.

  • Vermeiden: Die beste Art der Risikobeherrschung ist die vollständige Vermeidung von Risiken. Einige Trader treffen ihre Entscheidungen, indem sie versuchen, Volatilität und Risiko vollständig auszuschließen. Dies führt dazu, dass sie die sichersten Vermögenswerte mit geringem oder gar keinem Risiko wählen.
  • Zurückhaltung: Bei dieser Strategie geht es darum, die auftretenden Risiken zu akzeptieren und anzuerkennen, dass sie Teil des Geschäfts eines jeden Traders sind. Dabei kann es sehr hilfreich sein, ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit zu entwickeln.
  • Schadenverhütung: Bei dieser Strategie geht es nicht darum, das Risikopotenzial auszuschalten, sondern Wege zu finden, um Verluste zu minimieren, indem verhindert wird, dass sie auf andere Bereiche übergreifen. Die Diversifizierung kann eine Möglichkeit für Investoren sein, Verluste zu reduzieren.

Vorteile des Risikomanagements

Die Vorteile des Risikomanagements auf dem Finanzmarkt sind vielfältig. Einige der wichtigsten davon sind:

Geringere Verluste
Der wichtigste Vorteil der besten Risikomanagementstrategien besteht darin, dass sie für geringere Verluste auf dem Markt sorgen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Fall von Bill Ackman, der beim Zusammenbruch von Valeant Pharmaceuticals über 4 Milliarden Dollar verlor.

Ein weiteres Beispiel ist der Zusammenbruch von Archegos im Jahr 2021. Damals nutzte das Homeoffice eine sehr hohe Hebelwirkung, was dazu führte, dass er innerhalb weniger Tage über 20 Milliarden Dollar verlor.

Seelenfrieden
Ein weiterer Vorteil des Risikomanagements ist der Seelenfrieden, den es bringt. Wenn man zum Beispiel einen Trade eröffnet und die Gewinnmitnahme und Stop-Loss festlegt, hat man die Gewissheit, dass man einen Gewinn oder Verlust erzielen kann.

Diese Stopps sollten immer nach einer guten Risiko-Ertrags-Analyse gesetzt werden und nicht blindlings.

Vermeide unerwartete Verluste
Ein weiterer Vorteil des Risikomanagements besteht darin, dass es dazu beiträgt, unerwartete Verluste auf dem Markt zu vermeiden. Hierfür gibt es viele Beispiele. Wenn man zum Beispiel sicherstellt, dass alle Trades über Nacht geschlossen werden, können größere Ereignisse verhindert werden, auf die man keinen Einfluss hat.

Schlüsselelemente des Risikomanagements

Risikomanagement-Strategien können als grundlegend oder fortgeschritten eingestuft werden. Betrachten wir zunächst die grundlegenden Managementansätze.

Risiko-Ertrags-Verhältnis
Wenn ein Trade einen Trade eingeht oder aufgibt, muss er die Höhe des Risikos abwägen und es gegen den Ertrag abwägen. Wenn das Risiko für den Einstieg in einen Handel sehr hoch ist, dann ist es nicht sinnvoll, ihn überhaupt einzugehen.

Ist das Risiko hingegen gering, dann ist es für einen konservativen Trader sehr sinnvoll, sich auf einen Trade einzulassen.

Die Herausforderung besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Aspekten zu finden, denn je höher das Risiko, desto höher die Belohnung.

Die wichtigste Grundlage für den Erfolg eines Traders ist der Versuch, das Risiko bei jedem Trade so gering wie möglich zu halten. Das empfohlene Risiko-Ertrags-Verhältnis für einen Daytrader ist 1:2.

Dadurch wird verhindert, dass man Trades setzt, die das gesamte Konto einem Risiko aussetzen.

Overnight-Trades

Eine weitere wichtige Risikomanagement-Strategie, die für Daytrader ideal ist, besteht darin, dass alle Trades in der Nacht geschlossen werden. Dies hat den Vorteil, dass man so vor plötzlichen Ereignissen geschützt ist, die eintreten, wenn man nicht handeln kann.

Dimensionieren der Trades

Behalte stets die Größe der von dir eingeleiteten Transaktionen oder Trades unter Kontrolle. Bei allen Trades sollte man immer darauf achten, dass man nur einen kleinen Teil des Kontos riskiert.

Mit anderen Worten, man sollten bei allen Trades, die man tätigt, einen geringen Teil des Kontos riskieren. Dies hat den Vorteil, dass man nur einen kleinen Teil des Geldes verliert, wenn etwas schief geht.

Wenn man zum Beispiel ein Konto mit 10.000 Euro hat, sollte man nicht mehr als 500 Euro pro Trade riskieren. Vielmehr sollte man immer weniger als 200 Euro pro Trade riskieren.

Stop-Loss-Aufträge

Als Trader ist ein Stop-Loss ein sehr wichtiges Instrument zur Risikokontrolle, das bei allen von dir eingegangenen Trades eingesetzt werden sollte. Der Sinn eines Stop-Loss-Orders besteht darin, das Konto vor großen und unhaltbaren Verlusten zu schützen.

Man sollte sich immer darum bemühen, dass alle Geschäfte geschützt sind. Das ist sehr wichtig für dich, denn alles kann passieren, auch wenn man es am wenigsten erwartet.

Im Januar 2017 hob die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Währungsanbindung an den Euro auf, nachdem ein hochrangiger Beamter den Tradern versichert hatte, dass dies nicht geschehen würde. Infolgedessen nahm die Volatilität auf dem Markt erheblich zu und viele Trader erlitten große Verluste.

Für Trader, die keinen Stop-Loss hatten, waren die Verluste enorm.

In der Tat gingen Handelsunternehmen wie FXCM in Konkurs. Trader mit Stop-Loss haben zwar Geld verloren, aber in geringerem Umfang.

Risikomanagement – Denkweise und Psychologie

Das Risikomanagement ist eng mit der Denkweise und dem emotionalen Wohlbefinden eines Traders verbunden. In den meisten Fällen sind die Fehler, die Trader machen, mit ihren Emotionen verbunden.

Die häufigsten Emotionen, mit denen man umgehen muss, sind Angst und Gier. Angst kann sich beim Trading auf verschiedene Weise äußern. Angst kann beispielsweise dazu führen, dass man einen Trade nicht eingeht oder mit einem geringeren Gewinn als dem angestrebten aussteigt.

Gier hingegen kann dazu führen, dass man zu viel handelt, größere Trades als üblich eingeht, sie länger hält und sich die Angst vor dem Ausbleiben von Gewinnen zu eigen macht.

Mit geeigneten Risikomanagement-Strategien kann man diese Ansätze minimieren. Wie bereits erwähnt, gehören zu den Regeln des Risikomanagements beispielsweise die Begrenzung des Handelsvolumens und die Verwendung eines geringen Hebels.

Andere emotionale Disziplinen, die ,an sich merken sollte, sind Geduld und Disziplin. Was die Geduld betrifft, so sollte man sich Zeit nehmen, um den Handel zu erlernen, bevor man zu einem Live-Konto wechselt.


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