CFD Handels Indikatoren

1 2 A B C D E F G H I K L M N O P R S T V W

CFD-Handel funktioniert ohne gute Marktanalyse nur schwer. Trader müssen einschätzen, ob sich ein Markt eher in einem Trend befindet, seitwärts bewegt oder gerade ungewöhnlich stark schwankt. Genau dabei können CFD Handels Indikatoren helfen.

Technische Indikatoren berechnen bestimmte Eigenschaften aus historischen Kursdaten. Je nach Indikator geht es beispielsweise um Trendrichtung, Momentum, Volatilität oder Schwankungsbreite.

Die Auswahl an Indikatoren ist riesig. Trotzdem braucht ein Trader nicht zehn oder zwanzig verschiedene Werkzeuge auf seinem Chart.

Im Gegenteil:

Ein überladener Chart macht die Analyse häufig schlechter statt besser.

Für den CFD-Handel sind deshalb vor allem Indikatoren interessant, die eine konkrete Frage beantworten.

  • In welche Richtung bewegt sich der Markt?
  • Wie stark ist die Bewegung?
  • Ist der Markt ungewöhnlich volatil?
  • Wann könnte ein Markt überdehnt sein?
  • Wo liegen mögliche Bereiche für Stop Loss und Take Profit?

In diesem Artikel stellen wir fünf Indikatoren vor, die sich für unterschiedliche Aufgaben eignen:

  1. Gleitende Durchschnitte
  2. RSI
  3. MACD
  4. ATR
  5. Bollinger Bänder

Dabei geht es nicht darum, einen einzelnen „besten“ Indikator zu küren. Denn der beste Indikator hängt davon ab, was du mit ihm erreichen möchtest.

Was sind CFD Handels Indikatoren?

Ein technischer Indikator ist eine mathematische Berechnung, die aus Kursdaten bestimmte Informationen ableitet.

Je nach Werkzeug werden beispielsweise verwendet:

  • Eröffnungskurse
  • Schlusskurse
  • Hochs
  • Tiefs
  • Volumen
  • vergangene Kursbewegungen

Das Ergebnis wird anschließend direkt im Chart oder in einem separaten Fenster dargestellt.

Ein gleitender Durchschnitt kann beispielsweise den allgemeinen Trend glätten.

Der RSI misst die Stärke beziehungsweise Dynamik vergangener Kursbewegungen.

Der ATR misst die durchschnittliche Handelsspanne und damit die Volatilität.

Der entscheidende Punkt:

Ein Indikator sagt nicht zuverlässig voraus, was der Markt als Nächstes tun wird.

Er hilft dabei, vorhandene Marktdaten strukturierter auszuwerten.

Warum Indikatoren beim CFD Trading besonders interessant sind

CFDs ermöglichen es Tradern, auf steigende und fallende Kurse zu spekulieren. Gleichzeitig wird häufig mit Hebel gehandelt.

Dadurch können bereits relativ kleine Kursbewegungen einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis einer Position haben.

Eine saubere Analyse und ein konsequentes Risikomanagement sind deshalb besonders wichtig.

Indikatoren können dabei unterstützen, beispielsweise:

  • Trends zu identifizieren
  • Einstiege zu strukturieren
  • Bewegungen zu filtern
  • Stop-Loss-Abstände anzupassen
  • Volatilität einzuschätzen

Sie ersetzen jedoch weder eine Handelsstrategie noch ein vernünftiges Risikomanagement.

Die 5 besten CFD Handels Indikatoren im Überblick

Indikator Hauptfunktion Besonders interessant für
Gleitende Durchschnitte Trend Trend Trading
RSI Momentum Überdehnung & Momentum
MACD Trend & Momentum Trendwechsel
ATR Volatilität Stop Loss & Positionsmanagement
Bollinger Bänder Volatilität & Preis Range & Ausbrüche

Die fünf Werkzeuge erfüllen bewusst unterschiedliche Aufgaben.

Das ist sinnvoller, als fünf Indikatoren zu kombinieren, die letztlich alle dieselbe Information liefern.

1. Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnitte gehören zu den bekanntesten technischen Indikatoren überhaupt.

Ein Moving Average (MA) bildet den Durchschnitt vergangener Kurse über einen bestimmten Zeitraum.

Bei einem einfachen gleitenden Durchschnitt, dem SMA, werden die Kurse der gewählten Perioden addiert und durch die Anzahl der Perioden geteilt.

Ein 20-Tage-SMA berücksichtigt beispielsweise die letzten 20 Schlusskurse.

Der Vorteil:

Kleine kurzfristige Schwankungen werden geglättet.

Dadurch lässt sich die übergeordnete Bewegungsrichtung leichter erkennen.

Wie werden Moving Averages beim CFD Trading eingesetzt?

Eine einfache Möglichkeit besteht darin, die Lage des Kurses relativ zum gleitenden Durchschnitt zu betrachten.

Liegt der Kurs deutlich oberhalb eines steigenden Moving Average, kann das auf einen Aufwärtstrend hindeuten.

Liegt der Kurs unterhalb eines fallenden Moving Average, spricht das entsprechend eher für einen Abwärtstrend.

Häufig werden auch zwei gleitende Durchschnitte miteinander kombiniert.

Zum Beispiel:

50er MA + 200er MA

Kreuzt der kurzfristigere Durchschnitt den langfristigeren, kann daraus ein Handelssignal abgeleitet werden.

Bekannt sind unter anderem:

Golden Cross

und

Death Cross

Allerdings sollte man solche Kreuzungen nicht als automatisches Kaufsignal verstehen.

Welcher Moving Average ist der beste?

Das hängt vom Trading-Stil ab.

Ein kurzer Durchschnitt reagiert schneller auf Kursbewegungen, erzeugt aber auch mehr Fehlsignale.

Ein langer Durchschnitt reagiert langsamer und eignet sich eher für die Betrachtung größerer Trends.

Für Daytrader können beispielsweise 9er-, 20er- oder 50er-Durchschnitte interessant sein.

Für längerfristige Betrachtungen werden häufig 100er- oder 200er-Durchschnitte verwendet.

Es gibt keinen universell besten Zeitraum.

2. RSI – Relative Strength Index

Der Relative Strength Index (RSI) gehört zu den bekanntesten Momentum-Indikatoren.

Er wurde von J. Welles Wilder entwickelt und bewegt sich typischerweise zwischen 0 und 100.

Häufig werden dabei die Marken:

70

und

30

verwendet.

Ein RSI oberhalb von 70 wird häufig als überkauft bezeichnet.

Ein RSI unterhalb von 30 als überverkauft.

Aber genau hier liegt ein häufiger Fehler.

Überkauft bedeutet nicht automatisch verkaufen

Wenn ein Markt einen starken Aufwärtstrend besitzt, kann der RSI lange Zeit oberhalb von 70 bleiben.

Ein Trader, der deshalb bei jedem Wert über 70 short geht, handelt möglicherweise permanent gegen den Trend.

Das gleiche gilt für einen starken Abwärtstrend.

Ein RSI unter 30 bedeutet nicht automatisch:

„Jetzt muss der Markt steigen.“

Er zeigt zunächst eine starke Abwärtsdynamik beziehungsweise eine extreme Kursbewegung im Verhältnis zur betrachteten Vergangenheit.

RSI für Divergenzen

Interessanter kann der RSI bei Divergenzen werden.

Beispielsweise:

Der Kurs bildet ein neues Hoch.

Der RSI schafft dieses neue Hoch aber nicht.

Das kann auf nachlassendes Momentum hindeuten.

Eine Divergenz ist allerdings ebenfalls kein garantiertes Umkehrsignal.

Sie sollte im Kontext von Marktstruktur und Preisbewegung betrachtet werden.

3. MACD

Der Moving Average Convergence Divergence, kurz MACD, kombiniert gleitende Durchschnitte miteinander und wird häufig zur Analyse von Trend und Momentum verwendet.

Der klassische MACD basiert auf zwei exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitten.

Typischerweise:

12 Perioden

und

26 Perioden

Aus ihrer Differenz entsteht die MACD-Linie.

Zusätzlich wird daraus eine Signallinie berechnet, häufig auf Basis eines 9-Perioden-EMA.

Was zeigt der MACD?

Der MACD kann beispielsweise helfen zu erkennen:

  • ob Momentum zunimmt
  • ob Momentum abnimmt
  • ob sich ein Trend möglicherweise verändert
  • ob bullische oder bärische Divergenzen entstehen

Ein klassisches Signal ist die Kreuzung von MACD-Linie und Signallinie.

Kreuzt die MACD-Linie von unten nach oben, wird dies häufig bullisch interpretiert.

Kreuzt sie von oben nach unten, entsprechend bärisch.

Auch hier gilt:

Eine Kreuzung allein ist keine vollständige Handelsstrategie.

In einer Seitwärtsphase können zahlreiche Kreuzungen entstehen, die nur zu kleinen Bewegungen führen.

4. ATR – Average True Range

Der Average True Range (ATR) unterscheidet sich von RSI und MACD deutlich.

Er versucht nicht, die Richtung des Marktes zu bestimmen.

Der ATR misst vielmehr die Volatilität beziehungsweise typische Handelsspanne.

Das macht ihn für CFD-Trader besonders interessant.

Denn beim Trading ist nicht nur die Frage wichtig:

„Wohin geht der Markt?“

Sondern auch:

„Wie stark bewegt sich der Markt normalerweise?“

ATR für den Stop Loss

Nehmen wir zwei Märkte.

Markt A bewegt sich durchschnittlich nur wenige Punkte pro Stunde.

Markt B bewegt sich im gleichen Zeitraum durchschnittlich zehnmal so stark.

Ein identischer Stop-Loss-Abstand wäre für beide Märkte wenig sinnvoll.

Der ATR kann dabei helfen, den Stop an die aktuelle Volatilität anzupassen.

Beispielsweise könnte eine Strategie einen Stop von:

1,5 × ATR

verwenden.

Der genaue Multiplikator ist aber keine allgemeingültige Regel.

Er muss zur Strategie, zum Markt und zum Timeframe passen.

ATR zeigt keine Richtung

Das ist besonders wichtig.

Ein steigender ATR bedeutet nicht:

„Der Markt wird steigen.“

Er bedeutet lediglich, dass die Schwankungsintensität zunimmt.

Die Bewegung kann nach oben oder unten stattfinden.

5. Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder wurden von John Bollinger entwickelt.

Sie bestehen aus drei Linien:

  • mittleres Band
  • oberes Band
  • unteres Band

Das mittlere Band basiert typischerweise auf einem gleitenden Durchschnitt.

Die äußeren Bänder werden anhand der Standardabweichung des Preises berechnet.

Dadurch passen sie sich an die Volatilität des Marktes an.

Was bedeuten enge Bollinger Bänder?

Wenn sich die Bänder zusammenziehen, ist die aktuelle Volatilität relativ niedrig.

Dieser Zustand wird häufig als Bollinger Squeeze bezeichnet.

Ein Squeeze bedeutet jedoch nicht automatisch:

„Jetzt kommt ein Ausbruch nach oben.“

Er zeigt zunächst:

Die Volatilität ist niedrig.

Nach einer Phase geringer Volatilität kann anschließend eine stärkere Bewegung entstehen.

Die Richtung muss jedoch aus anderen Informationen abgeleitet werden.

Was passiert bei einem Band Breakout?

Wenn der Kurs das obere Band erreicht oder überschreitet, bedeutet das nicht automatisch, dass der Markt überkauft ist.

In einem starken Trend kann der Kurs längere Zeit am oberen Bollinger Band entlanglaufen.

Das sogenannte Band Walking kann gerade ein Zeichen für starke Dynamik sein.

Deshalb sollte auch bei Bollinger Bändern der Kontext im Mittelpunkt stehen.

Welcher CFD Indikator ist der beste?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.

Der beste Indikator ist derjenige, der eine konkrete Aufgabe in deiner Strategie sinnvoll erfüllt.

Wenn du Trends handeln möchtest, können Moving Averages hilfreich sein.

Wenn du Momentum untersuchen möchtest, ist der RSI interessant.

Wenn du Trend und Momentum kombinieren möchtest, kann der MACD sinnvoll sein.

Wenn du die Volatilität für Stop Loss und Positionsgröße berücksichtigen möchtest, ist der ATR besonders interessant.

Wenn du Volatilität und Preisbewegungen gleichzeitig betrachten möchtest, können Bollinger Bänder hilfreich sein.

Damit wird auch deutlich:

„Der beste CFD Indikator“ existiert nicht unabhängig von der Strategie.

Welche Indikatoren sollte man kombinieren?

Eine sinnvolle Kombination besteht nicht darin, möglichst viele Indikatoren übereinanderzulegen.

Besser ist es, wenn jeder Indikator eine andere Aufgabe übernimmt.

Beispielsweise:

Moving Average → Trend

RSI → Momentum

ATR → Volatilität

Damit bekommst du drei unterschiedliche Informationen.

Weniger sinnvoll wäre beispielsweise, fünf verschiedene Trendindikatoren gleichzeitig einzusetzen, die alle auf denselben Kursdaten basieren.

Dann erhältst du zwar fünf Signale, aber nicht zwangsläufig fünf unabhängige Informationen.

Beispiel für eine einfache CFD Strategie

Nehmen wir eine vereinfachte Trendstrategie.

Der Trader verwendet:

50er EMA

RSI

ATR

Der 50er EMA bestimmt den übergeordneten Trend.

Nur Long-Trades werden berücksichtigt, wenn der Kurs oberhalb des steigenden EMA liegt.

Der RSI wird anschließend genutzt, um nicht nach einer extremen Bewegung blind hinterherzulaufen.

Der ATR hilft schließlich dabei, den Stop-Loss-Abstand an die aktuelle Volatilität anzupassen.

Das Entscheidende:

Keiner der drei Indikatoren entscheidet alleine über den Trade.

Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen.

Warum fünf Indikatoren nicht automatisch besser sind

Ein überladener Chart kann schnell so aussehen:

RSI + MACD + Stochastik + CCI + ADX + Bollinger + drei Moving Averages + Ichimoku

Das Problem:

Viele dieser Indikatoren basieren letztlich auf denselben Kursdaten.

Wenn fünf Indikatoren gleichzeitig ein Kaufsignal zeigen, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass fünf unabhängige Argumente für den Trade sprechen.

Es kann schlicht bedeuten, dass derselbe Kursanstieg fünfmal mathematisch verarbeitet wurde.

Mehr Indikatoren bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit.

CFD Indikatoren richtig einsetzen

Ein sinnvoller Einsatz beginnt nicht mit der Frage:

„Welcher Indikator funktioniert am besten?“

Sondern:

„Welches Problem möchte ich lösen?“

Beispielsweise:

Ich erkenne den Trend schlecht.

→ Moving Average.

Ich möchte Momentum besser einschätzen.

→ RSI oder MACD.

Meine Stopps sind manchmal zu eng und manchmal zu weit.

→ ATR.

Ich möchte Volatilität und mögliche Ausbruchsphasen beobachten.

Bollinger Bänder.

Damit bekommt jeder Indikator eine klare Aufgabe.

Indikatoren sind nachlaufende Werkzeuge

Ein weiterer wichtiger Punkt:

Die meisten technischen Indikatoren basieren auf vergangenen Kursdaten.

Sie können daher nicht wissen, was morgen passiert.

Ein Moving Average reagiert auf bereits stattgefundene Kursbewegungen.

Auch RSI, MACD, ATR und Bollinger Bänder werden aus historischen Daten berechnet.

Das bedeutet:

Indikatoren sind Analysewerkzeuge, keine Glaskugel.

Gerade beim CFD Trading sollte diese Tatsache nicht unterschätzt werden.

CFD Trading ohne Indikatoren

Interessanterweise braucht man für erfolgreiches Trading nicht zwingend technische Indikatoren.

Viele Trader arbeiten hauptsächlich mit:

  • Marktstruktur
  • Unterstützungen
  • Widerständen
  • Price Action
  • Volumen
  • Liquiditätszonen
  • Nachrichten und Fundamentaldaten

Indikatoren können diese Analyse ergänzen.

Sie müssen sie aber nicht ersetzen.

Ein sauberer Chart mit einem einzigen gut verstandenen Werkzeug kann sinnvoller sein als ein Chart voller Signale.

Indikatoren immer im Backtesting prüfen

Bevor du einen Indikator in einer Echtgeldstrategie verwendest, solltest du ihn testen.

Dabei geht es nicht darum, im Nachhinein die perfekten Einstellungen zu finden.

Das wäre schnell Overfitting.

Stattdessen sollte eine klare Regel definiert werden.

Beispielsweise:

Wenn der Kurs oberhalb des 50er EMA liegt und der RSI nach einer Korrektur wieder über 50 steigt, wird ein Long-Setup geprüft.

Dann wird diese Regel über eine ausreichend große Anzahl von Trades getestet.

Interessant sind anschließend unter anderem:

  • Trefferquote
  • durchschnittlicher Gewinn
  • durchschnittlicher Verlust
  • maximaler Drawdown
  • Profit Factor
  • Erwartungswert
  • Anzahl der Trades

Erst dadurch lässt sich beurteilen, ob ein Indikator tatsächlich einen Mehrwert für die Strategie liefert.

CFD Handels Indikatoren und Risikomanagement

Ein guter Indikator schützt dich nicht vor Verlusten.

Das ist beim CFD Trading besonders wichtig, weil der Hebel Gewinne und Verluste gleichermaßen verstärken kann.

Deshalb sollte das Risiko pro Trade bereits vor dem Einstieg definiert sein.

Eine einfache Grundstruktur lautet:

Kontogröße → maximales Risiko → Stop-Loss-Distanz → Positionsgröße

Der Indikator kann dabei beispielsweise helfen, die Marktbedingungen oder Volatilität zu beurteilen.

Die eigentliche Risikosteuerung sollte aber nicht vom Bauchgefühl abhängen.

Fazit: Die besten CFD Handels Indikatoren

Die fünf vorgestellten Indikatoren gehören zu den bekanntesten Werkzeugen der technischen Analyse und können unterschiedliche Aufgaben im CFD Trading übernehmen:

Gleitende Durchschnitte helfen bei der Trendanalyse.

RSI zeigt Momentum und mögliche Überdehnungen.

MACD kombiniert Trend- und Momentum-Analyse.

ATR misst die Volatilität und kann beim Risikomanagement helfen.

Bollinger Bänder zeigen Volatilität und mögliche Phasen besonders enger oder weiter Kursbewegungen.

Der entscheidende Punkt ist aber nicht, möglichst viele Indikatoren zu verwenden.

Ein guter Trader braucht keinen perfekten Indikator. Er braucht ein klares Regelwerk.

Der Indikator sollte dabei lediglich eine bestimmte Aufgabe erfüllen und nicht die komplette Handelsentscheidung übernehmen.

Wer beispielsweise Trend, Momentum und Volatilität getrennt analysiert und daraus eine getestete Strategie entwickelt, hat meist deutlich mehr davon als jemand, der auf zehn gleichzeitig blinkende Kaufsignale wartet.

Und genau deshalb lautet die bessere Frage nicht:

„Welcher CFD Handels Indikator ist der beste?“

Sondern:

„Welcher Indikator liefert mir genau die Information, die mir für meine Strategie noch fehlt?“