Umgang mit Emotionen beim Trading – Deshalb ist es so wichtig

Umgang mit Emotionen beim Trading Deshalb ist es so wichtig

Umgang mit Emotionen beim Trading – Deshalb ist es so wichtig. Auf Mikro- und Makroebene sind Angebot und Nachfrage die wichtigsten Triebkräfte des Finanzmarktes. Der Preis eines Rohstoffs, einer Aktie oder einer Währung steigt, wenn die Nachfrage hoch ist. Gibt es ein Überangebot an einem Vermögenswert sinkt sein Preis.

Auf der anderen Seite sind es Emotionen die Menschen dazu bringen Vermögenswerte zu kaufen, zu verkaufen oder zu halten. Menschen die davon überzeugt sind, dass die Rohstoffpreise steigen werden halten an ihnen fest. Während diejenigen die glauben, dass die Preise sinken werden sie verkaufen.

Warum man sich mit seinen Emotionen auseinandersetzen muss

Es gibt mehrere Gründe warum man sich beim Trading mit den Emotionen auseinandersetzen sollte. In den meisten Fällen werden sie dich davor bewahren sehr schädliche Fehler zu machen.

Vermeide Verluste
Erstens muss man mit Emotionen umgehen um Verluste zu vermeiden. Einige Handelsfehler lassen sich nämlich einfach dadurch beheben indem man die Emotionen in den Griff bekommt. Wenn man beispielsweise einen Trade öffnet um einen großen Verlust auszugleichen kann dies zu weiteren Verlusten führen.

Um es klar zu sagen: Es ist immer noch unmöglich alle Verluste beim Forex Trading zu vermeiden. In diesem Fall muss man lernen wie man sie bewältigen kann.

Vermeiden der „Rache Trades“
Beim Rache-Handel eröffnet ein Trade einen Trade mit dem Ziel einen großen Verlust auszugleichen. Dies ist eines der riskantesten Dinge die man auf dem Markt machen kann. Da dieser Handel normalerweise nicht gut recherchiert ist.

Seelenfrieden
Eine gute emotionale Verfassung trägt dazu bei, dass man beim Handel einen ruhigen Kopf bewahrt. Die Daten zeigen, dass Menschen die einen ruhigen Geist haben besser abschneiden als solche die unruhig sind.

Es besteht also ein enger Zusammenhang zwischen emotionalem Wohlbefinden und Leistung.

Bleibe fokussiert
Schließlich hilft dir eine gute mentale Verfassung deine Ziele im Auge zu behalten.

Auswirkungen auf das Trading bei Emotionen

Es gibt mehrere Risiken die entstehen wenn man beim Trading nicht in einem guten emotionalen Zustand ist:

  • Verzicht auf ein Trading Tagebuch. Dies ist riskant. Da dieses Dokument den Menschen hilft gut zu handeln und Disziplin zu bewahren.
  • Eröffnen und Schließen von Trades. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass man häufig Trades öffnet und schließt ohne genügend Nachforschungen anzustellen und passende Trading Analysen durchzuführen.
  • Panikverkäufe. Schließlich kann es zu Panikverkäufen auf dem Markt kommen. In diesem Fall verkauft man Vermögenswerte die zu fallen begonnen haben.
  • Man tradet nach Plan. Doch dann geht der erste Trades schief und man lässt sich von den Gefühlen leiten. Was kann passieren? All die Bemühungen und die Zeit die man in die Trading Analyse investiert hat ist umsonst. Weil man sich nicht mehr an den Trading Plan hält.

In den frühen 1990er Jahren herrschte im Sojagürtel von Illinois eine lange Dürre. Die Trader an der Chicago Board of Trade wussten, dass die Dürre das Angebot an Sojabohnen verringern und somit den Preis erhöhen würde. Sie wurden optimistisch. An einem Mittwochnachmittag kam es zu leichten Regenschauern. Und die Kurse reagierten sofort. Bei Börsenschluss lag der Sojabohnenpreis um 12 % niedriger.

Infolge der Angst entwickelte die Chicago Board Options Exchange (CBOE) ein Maß für die Angst bzw. die Volatilität am Markt: den VIX.

CBOE Vix-Index
Der VIX misst die Art oder das Ausmaß der Angst unter den Tradern.

Wenn zum Beispiel eine große Nachricht erwartet wird sind die Emotionen in der Regel groß was zu einem höheren Volatilitätsindex führt.

Für erfahrene Trader sind die volatilen Märkte wegen der stärkeren Kursbewegungen die besten Zeiten. Für neue, unerfahrene Trader ist dies jedoch in der Regel die schlechteste Zeit für den Handel.

Wie man mit Emotionen umgeht

Risikoexposition
Das erste was jeder Trader tun muss wenn er mit Emotionen zu tun hat ist das Verhältnis von Risiko und Ertrag. Es gilt die Regel, dass man nur Geld einsetzen sollte das man über einen längeren Zeitraum nicht benötigt.

Eigene Forschung
Um Emotionen besser in den Griff zu bekommen empfehlen wir eigene Recherchen durchzuführen indem man technische Indikatoren mit fundamentalen Indikatoren kombiniert.

Lerne dich zurückzuziehen
Eine gute Strategie für den Umgang mit Emotionen ist es zu lernen sich zurückzuziehen.

Die meisten erfolgreichen Trader sind diejenigen die nur für eine kurze Zeit am Tag handeln. Sie machen Geld und sind damit zufrieden. Sie vermeiden Gier um jeden Preis.

Zusammenfassung und Fazit

Der Umgang mit Emotionen ist ein wichtiger Bestandteil der Karriere eines Traders ob sie nun positiv oder negativ sind. Wie wir gesehen haben kann der richtige psychologische Zustand den Unterschied zwischen Gewinnen oder Verlusten an den Märkten ausmachen.

Deshalb ist es manchmal sehr wichtig den PC zu verlassen und etwas anderes zu tun. Dies wird dich zu einem besseren Trader machen. Wenn man diese Tipps befolgt wird sich dein Handelsleben für immer verändern.


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