Warum scheitern wir? 5 Phasen der Handelspsychologie, die du beachten solltest

Warum scheitern wir? 5 Phasen der Handelspsychologie, die du beachten solltest

Warum scheitern wir? 5 Phasen der Handelspsychologie, die du beachten solltest. Forex Trading gewinnt in diesen Jahren immer mehr an Bedeutung. Heutzutage besuchen junge Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern Kurse, in denen sie lernen, wie man auf dem Finanzmarkt handelt.

Leider gibt es viele Missverständnisse darüber, wie der Finanzmarkt funktioniert. Das hat dazu geführt, dass viele Trader auch Geld verloren haben.

Ein großer Teil davon wird von den individuellen Fähigkeiten jedes Traders beeinflusst und davon, wie gut er die Werkzeuge und verschiedenen Indikatoren nutzen kann. Aber auch der psychologische Aspekt spielt eine wesentliche Rolle, und es gibt einige Emotionen, die du beim Trading unbedingt beherrschen musst.

In diesem Artikel stellen wir dir die fünf Stufen der Trading-Psychologie vor und erklären dir, wie und warum du dein Level bestimmen musst.

Aber zuerst wollen wir uns ansehen, wie der psychologische Faktor deine Trades beeinflussen kann.

Wie Psychologie und Emotionen Trader beeinflussen

Oftmals beeinflussen Emotionen Trader auf zwei Arten. Erstens: Wenn ein Trader unüberwindbare Verluste macht, wird er deprimiert. In den darauf folgenden Minuten trifft der Trader die falsche Entscheidung, einen Trade einzugehen, um das verlorene Geld zurückzugewinnen.

Wenn der Trader zum Beispiel mit einem EUR/USD-Verkauf Verluste gemacht hat, ist er davon überzeugt, dass er sich mit einem Kauf wieder erholen kann. Das ist in der Regel eine falsche Entscheidung, da man sich keine großen Gedanken über den Trade macht (aber das kann man tun). Am Ende macht der Trader noch mehr Verluste.

Das andere emotionale Verhalten tritt auf, wenn ein Trader bei einem Trade gutes Geld verdient. Wenn er aus dem Trade aussteigt, kann er die plötzliche Entscheidung treffen, wieder einzusteigen.

Nehmen wir zum Beispiel an, ein Trader macht 10 Pips mit einer Long-Position im EUR/USD. Nachdem er ausgestiegen ist, steigt der Chart weiter an. Die automatische Entscheidung des Traders wird sein, einen Kaufauftrag zu erteilen. Oftmals macht der Trader einen Großteil seiner Gewinne wieder zunichte.

Unter anderen Umständen wird ein Trader, dem eine gute Trading Strategie fehlt, seine Position oft vorzeitig auflösen. Oft lässt er sich dabei von seinen Gefühlen und nicht von den genauen Zahlen leiten.

Die 5 Stufen der Handelspsychologie

Unbewusste Inkompetenz

Diese Phase durchlaufen wir alle. So passiert es.

Du nimmst eine Ausgabe des Forbes Magazins zur Hand und liest über einen Trader, der kürzlich Millionen verdient hat. Dann gehst du ins Internet und schaust dir Videos über Trader an der Wall Street an, die in millionenschweren Villen leben und Ferraris fahren. Du interessierst dich dann für das Geschäft und meldest dich für ein Demokonto an.

Du eröffnest ein paar Trades und machst gutes Geld. Nach ein paar Tagen glaubst du dann, dass du jetzt ein etablierter Trader bist. Du eröffnest ein Live-Konto und eröffnest Trades ohne jegliche Analyse. Schon nach kurzer Zeit verlierst du dein ganzes Geld.

Diese Phase ist ähnlich wie beim Kauf deines ersten Autos. Du denkst, dass der Kauf eines Autos ein einfacher Schritt ist. Du gehst zu einem Autohändler und wählst ein Auto aus, ohne dir wichtige Fragen zu stellen, wie z. B. den Verbrauch des Wagens. Bald wirst du feststellen, dass du einen Stromfresser gekauft hast, dessen Unterhalt dich viel kosten wird.

Die meisten Trading Anfänger beenden ihre Handelskarriere in diesem Stadium.

Bewusste Inkompetenz

Dies ist die Phase, in der du merkst, wie wenig du über den Handel weißt. Du erkennst, dass du mehr Arbeit in deine Handelsstrategie stecken musst. Also fängst du an, dir das Wissen aus allen verfügbaren Quellen zu holen:

  • YouTube-Videos von „professionellen“ Tradern.
  • Bücher und eBooks (und es gibt viele).
  • Experimentieren mit neuen Systemen und technischen Tools

Diese Phase kann von einigen Monaten bis zu Jahren dauern. 60 % der Trader geben in den ersten drei Monaten auf. Nur eine Handvoll Trader schafft es von hier an.

Der „Aha“-Moment

Das ist der Moment, in dem du erkennst, dass das Problem nicht das System ist, sondern dass du auf dem Finanzmarkt nicht alle Werkzeuge brauchst, die du gelesen hast.

Du erkennst, dass du auch mit einer einfachen Strategie Geld verdienen kannst. Du erkennst auch, dass es keinen echten Experten gibt, der vorhersagen kann, wie sich der Markt in den nächsten 20 Minuten entwickeln wird. In dieser Phase verstehst du, dass es mehr als nur ein System braucht, um am Devisenmarkt Geld zu verdienen.

Und du lernst eine der wichtigsten Lektionen: Es gibt Trades, die für dich gut laufen, andere hingegen nicht. Selbst wenn du Geld verlierst, erkennst du, dass es nur ein Prozess ist und nicht das Ziel an sich.

Bewusste Kompetenz

Dies ist die Phase, in der die Dinge wirklich gut für dich laufen. In dieser Phase machst du nur noch Trades, wenn dein System es dir sagt. Wenn dein Handelssystem dir sagt, dass du einen Trade nicht eingehen sollst, wartest du. Manchmal kannst du stundenlang warten, bevor das Signal ausgelöst wird.

Das ist auch der Punkt, an dem du meistens ausbrichst. Obwohl es Zeiten gibt, in denen du Verluste machst, bist du beständig bei deinen Gewinnen. Diese Phase dauert fast 6 Monate. Nicht jeder Trader erreicht diese Phase.

Unbewusste Kompetenz

Diese Stufe erreichen nur geduldige Trader, denn es kann Jahre dauern, bis sie erreicht ist. An diesem Punkt wird der Handel so langweilig, wie er sein sollte.

Du hast Jahre damit verbracht, dir Charts anzusehen, so dass du ein klares Verständnis davon hast, wie du deine Charts magst. Das Betreten und Verlassen von Trades wird zur Normalität. In diesem Stadium wirst du zwar Verluste machen, aber sie werden sich in Grenzen halten.

Warum solltest du deine Trading-Psychologie verstehen?

Als Trader ist es sehr wichtig, dass du die Phase, in der du dich befindest, gut kennst. In unserer Geschichte als Trader und Coach haben wir festgestellt, dass erfolgreiche Menschen meist nicht die besten Analytiker sind. Aber sie sind gut darin, die Phase zu verstehen, in der sie sich befinden.

Dieses Wissen ist in mehrfacher Hinsicht von Vorteil.

Nichts überstürzen
Erstens wird es dir helfen, geduldig genug zu sein, um dem Prozess zu vertrauen. Das bedeutet ganz einfach, dass du dich nicht beeilen wirst, ein Live-Konto zu eröffnen, wenn du zum ersten Mal vom Trading hörst. Stattdessen wirst du den Vertrauensvorschuss nutzen, etwas über den Handel lernen und mehrere Monate in einem Demokonto verbringen.

Spare dein Konto auf
Zweitens: Wenn du weißt, wo du stehst, kannst du tatsächlich Geld verdienen. Der Hauptgrund, warum viele Trader Geld verlieren und aufgeben, ist nämlich, dass sie nicht wissen, in welchem Stadium sie sich befinden.

Drittens, und das ist das Wichtigste, hilft es dir, ein Netzwerk aufzubauen und Materialien zu finden, die dich zu einem besseren Trader machen.

Psychologische Hilfe
Wenn du weißt, wo du dich als Trader befindest, hilft dir das auch psychologisch. Denn dadurch lernst du Konzepte des Risikomanagements kennen. So bleibst du auch dann nüchtern, wenn ein Trade nicht so läuft, wie du willst.

Wie du deine Phase erkennst
Es ist relativ einfach herauszufinden, in welchem Stadium du dich befindest. Wenn du zum Beispiel gerade erst anfängst, weißt du genau, dass du dich in der Phase der unbewussten Inkompetenz befindest. Wenn du dagegen ein fortgeschrittener und sehr erfahrener Trader bist, weißt du, dass du dich in der bewussten Kompetenzphase befindest.

Du kannst dich auch über deine Stufe informieren, indem du Bücher liest, mit erfahrenen Tradern sprichst und dir sogar Videos über den Handel ansiehst. Jetzt, wo du diesen Artikel gelesen hast, weißt du sogar, wo du dich auf deiner Handelsreise befindest.

Tipps, um deinen psychologischen Zustand zu verbessern

Es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um deinen emotionalen Zustand als Trader zu verbessern:

Lies. Eine Menge
Erstens kann dir das Lesen von Büchern helfen, mit deinen Gefühlen umzugehen. Zum Glück gibt es viele Bücher, die dir auf diesem Weg helfen. Wir empfehlen vor allem Bücher, die von ehemaligen und aktuellen Tradern und Investoren geschrieben wurden.

Nimm dir einen Mentor
Zweitens solltest du dir einen Mentor suchen, der dir hilft zu verstehen, wie der Finanzmarkt funktioniert. Das sollte jemand sein, der schon lange in diesem Geschäft tätig ist.

Der Mentor wird dir erklären, wie du die verschiedenen Phasen deines Handels angehen musst.

Verwalte dein Risiko richtig
Schließlich solltest du immer über geeignete Risikomanagement-Strategien verfügen, um hohe Verluste beim Handel zu vermeiden. Zu diesen Risikomanagement-Strategien gehören ein Stop-Loss, die Reduzierung des Handelsvolumens und ein nicht zu hoher Leverage.

Zusammenfassung

Eine Selbsteinschätzung ist in allen Berufsfeldern ein wichtiges Konzept. Das gilt auch für die Handelsbranche. In diesem Artikel haben wir uns die fünf wichtigen Phasen der Handelspsychologie angesehen, die alle Trader durchlaufen.

Unabhängig davon, in welcher Phase du dich befindest, wird es dir helfen, ein professionellerer Trader zu werden.


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