Die Immediate-or-Cancel Order, kurz IOC Order, ist ein spezieller Ordertyp im Trading. Eine IOC-Order verlangt, dass eine Order sofort und möglichst vollständig ausgeführt wird. Der Teil der Order, der unmittelbar ausgeführt werden kann, wird gehandelt. Nicht ausgeführte Stücke werden anschließend automatisch gelöscht.
Damit unterscheidet sich die IOC Order deutlich von einer normalen Limit Order.
Bei einer klassischen Limit Order kann der nicht ausgeführte Teil weiterhin im Orderbuch liegen und später ausgeführt werden. Bei einer IOC Order gibt es diese Möglichkeit nicht.
Das Prinzip lautet:
Sofort ausführen, was möglich ist – den Rest stornieren.
IOC Orders können vor allem für Trader interessant sein, die eine bestimmte Preisgrenze festlegen möchten, gleichzeitig aber nicht darauf warten wollen, dass die gesamte Order später ausgeführt wird.
Was ist eine Immediate-or-Cancel Order?
Eine Immediate-or-Cancel Order ist eine Order, die unmittelbar nach ihrer Übermittlung an den Markt ausgeführt werden soll.
Dabei sind zwei Situationen möglich:
- Die Order wird vollständig ausgeführt.
- Die Order wird teilweise ausgeführt und der nicht ausgeführte Rest wird storniert.
Eine vollständige Ausführung ist also nicht garantiert.
Beispiel:
Ein Trader möchte 1.000 Aktien kaufen und setzt eine IOC-Limit-Order.
Im Orderbuch sind zum gewünschten Preis aber nur 600 Aktien verfügbar.
Dann werden:
600 Aktien gekauft
und
400 Aktien automatisch storniert.
Die 400 nicht ausgeführten Aktien bleiben nicht als offene Order im Markt.
Was bedeutet Immediate-or-Cancel?
Der Name beschreibt bereits die Funktionsweise:
Immediate = sofort
or = oder
Cancel = stornieren
Eine IOC Order bedeutet damit sinngemäß:
„Führe die Order sofort zu den festgelegten Bedingungen aus oder lösche den nicht ausgeführten Teil.“
Das ist insbesondere dann interessant, wenn ein Trader keine länger im Orderbuch liegende Positionierung möchte.
Wie funktioniert eine IOC Order?
Die Funktionsweise lässt sich in wenigen Schritten erklären.
1. Trader erstellt die Order
Der Trader legt beispielsweise fest:
- Kauf oder Verkauf
- Stückzahl
- Limitpreis
- Handelsinstrument
- Ordertyp IOC
2. Order wird an den Markt übermittelt
Die Order wird an den jeweiligen Handelsplatz beziehungsweise das entsprechende Handelssystem gesendet.
3. Sofortige Prüfung
Das System prüft, ob passende Gegenorders vorhanden sind.
4. Ausführung
Die verfügbare Menge wird sofort ausgeführt.
5. Rest wird gelöscht
Falls nicht die gesamte Order ausgeführt werden kann, wird der verbleibende Teil automatisch storniert.
Damit entsteht keine dauerhaft offene Limit Order.
IOC Order Beispiel
Ein einfaches Beispiel:
Ein Trader möchte 1.000 Aktien kaufen.
Das maximale Kauflimit liegt bei:
50,00 €
Zum Zeitpunkt der Order sind folgende Verkaufsorders verfügbar:
| Preis | Stückzahl |
|---|---|
| 49,95 € | 300 |
| 50,00 € | 400 |
| 50,05 € | 500 |
Die IOC-Limit-Order lautet:
Kauf 1.000 Stück zu maximal 50,00 €
Das System kann sofort:
300 + 400 = 700 Stück
ausführen.
Die restlichen:
300 Stück
werden nicht ausgeführt und automatisch gelöscht.
Der Trader besitzt anschließend lediglich die tatsächlich ausgeführten 700 Stück.
IOC Order und Teilfüllung
Eine Teilfüllung ist eines der wichtigsten Merkmale einer IOC Order.
Eine Order muss nicht vollständig ausgeführt werden.
Wenn beispielsweise nur 20 % der gewünschten Menge sofort verfügbar sind, können diese 20 % ausgeführt werden.
Die verbleibenden 80 % werden anschließend storniert.
Das unterscheidet die IOC Order von einer Order, bei der der Trader auf eine vollständige Ausführung wartet.
IOC Order vs. normale Limit Order
Die IOC Order ist eng mit der Limit Order verbunden.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Lebensdauer der nicht ausgeführten Order.
| Merkmal | IOC Order | Normale Limit Order |
| Preislimit möglich | Ja | Ja |
| sofortige Ausführung | Ja | Nicht zwingend |
| Teilfüllung | Ja | Ja |
| Rest bleibt im Orderbuch | Nein | Ja, sofern Order gültig |
| nicht ausgeführter Rest | wird storniert | bleibt bestehen |
| geeignet für sofortige Liquidität | Ja | Nicht zwingend |
Eine IOC Order kann damit als eine Art „sofortige Limit Order ohne Restbestand“ verstanden werden.
IOC Order vs. Market Order
Auch der Vergleich mit einer Market Order ist wichtig.
Eine Market Order priorisiert grundsätzlich die Ausführung, während eine IOC-Limit-Order zusätzlich eine Preisgrenze festlegen kann.
Beispiel:
Market Order
„Kaufe sofort 1.000 Stück zum verfügbaren Marktpreis.“
IOC-Limit-Order
„Kaufe sofort bis zu 1.000 Stück, aber maximal für 50 €.“
Der Unterschied besteht also vor allem in der Kontrolle über den maximal akzeptierten Preis.
Bei einer Market Order kann sich der tatsächliche Ausführungspreis abhängig von der verfügbaren Liquidität verändern.
IOC Order vs. FOK Order
Eine weitere wichtige Order ist die Fill-or-Kill Order, kurz FOK.
Beide Ordertypen verlangen eine sofortige Ausführung.
Der entscheidende Unterschied:
IOC: Teilfüllung ist erlaubt.
FOK: Die gesamte Order muss sofort vollständig ausgeführt werden.
Beispiel:
Ein Trader möchte 1.000 Aktien kaufen.
Es sind aber nur 700 Stück zum gewünschten Preis verfügbar.
Bei einer IOC Order:
700 werden gekauft, 300 storniert.
Bei einer FOK Order:
keine Ausführung.
Die komplette Order wird verworfen.
IOC Order vs. GTC Order
Eine Good-Till-Cancelled Order, kurz GTC, bleibt dagegen grundsätzlich so lange aktiv, bis sie ausgeführt oder vom Trader gelöscht wird.
Damit ergeben sich drei sehr unterschiedliche Ansätze:
IOC
→ sofort ausführen oder Rest löschen
FOK
→ alles sofort oder gar nichts
GTC
→ Order bleibt bestehen, bis sie ausgeführt oder gelöscht wird
Welcher Ordertyp sinnvoll ist, hängt von der konkreten Trading-Strategie ab.
IOC Order beim Aktienhandel
IOC Orders können beim Handel mit Aktien eingesetzt werden, wenn ein Trader eine schnelle Ausführung bevorzugt, aber gleichzeitig nicht möchte, dass die nicht ausgeführte Restmenge länger im Orderbuch liegt.
Beispiel:
Ein Trader sieht eine interessante Kaufgelegenheit.
Er möchte 500 Aktien kaufen.
Aktuell sind jedoch nur 200 Stück zu seinem maximal akzeptierten Preis verfügbar.
Mit einer IOC Order können die 200 Stück ausgeführt werden.
Die restlichen 300 Stück verschwinden automatisch aus dem Markt.
IOC Order im Forex Trading
Auch im Forex Trading können Ordertypen mit sofortiger beziehungsweise begrenzter Ausführung relevant sein.
Allerdings unterscheiden sich die konkreten Bedingungen abhängig vom Broker, Liquiditätsanbieter und Handelsplatz.
Gerade im Forex-Markt sollte deshalb geprüft werden, ob der eigene Broker IOC Orders tatsächlich unterstützt und wie die Order ausgeführt wird.
Bei einem dezentralen Markt existiert nicht zwangsläufig ein einziges zentrales Orderbuch wie an einer Börse.
IOC Order bei CFDs
Bei CFDs hängt die Verfügbarkeit einer IOC Order ebenfalls vom jeweiligen Broker und dessen Handelssystem ab.
Nicht jeder CFD-Broker bietet sämtliche Börsenorderarten an.
Wer mit CFDs handelt, sollte deshalb die konkreten Orderbedingungen des Brokers prüfen.
Insbesondere wichtig sind:
- verfügbare Ordertypen
- Ausführungslogik
- Slippage
- Teilausführungen
- Handelszeiten
- Liquidität
IOC Order im Daytrading
Für Daytrader kann eine IOC Order interessant sein, wenn eine Position schnell eröffnet werden soll, aber gleichzeitig verhindert werden soll, dass eine nicht vollständig ausgeführte Order später unerwartet ausgeführt wird.
Beispielsweise möchte ein Trader:
1.000 Stück
zu maximal:
100 €
kaufen.
Sind nur 400 Stück sofort verfügbar, werden diese 400 Stück ausgeführt.
Die restlichen 600 Stück werden gelöscht.
Der Trader muss dadurch nicht befürchten, dass Stunden später plötzlich weitere 600 Stück gekauft werden.
IOC Order beim Scalping
Auch beim Scalping kann die Orderart interessant sein.
Scalper arbeiten häufig mit:
- kleinen Kursbewegungen
- kurzen Haltedauern
- engen Preisgrenzen
- hoher Handelsfrequenz
Eine nicht ausgeführte Order kann nach kurzer Zeit bereits uninteressant sein.
Eine IOC Order verhindert, dass der Trader eine alte Limit Order später noch im Markt stehen hat.
Allerdings hängt die tatsächliche Eignung stark von Handelsplatz, Broker und Ausführungsgeschwindigkeit ab.
Vorteile einer IOC Order
Sofortige Ausführung
Die Order wird unmittelbar auf verfügbare Liquidität geprüft.
Preisgrenze möglich
Bei einer IOC-Limit-Order kann der Trader einen maximalen Kaufpreis beziehungsweise minimalen Verkaufspreis festlegen.
Keine unerwünschte Restorder
Nicht ausgeführte Teile werden automatisch gelöscht.
Teilfüllungen möglich
Der Trader kann von verfügbarer Liquidität profitieren, ohne auf die vollständige Order zu warten.
Gute Kontrolle über die Orderlebensdauer
Die Order bleibt nicht unbemerkt über Stunden oder Tage aktiv.
Nachteile einer IOC Order
Keine vollständige Ausführung garantiert
Wenn nicht genügend Liquidität verfügbar ist, kann nur ein Teil der Order ausgeführt werden.
Restmenge wird gelöscht
Wer tatsächlich die vollständige Position aufbauen möchte, muss gegebenenfalls eine neue Order platzieren.
Mögliche Teilausführungskosten
Je nach Broker und Gebührenmodell können mehrere Ausführungen die Gesamtkosten beeinflussen.
Nicht überall verfügbar
Nicht jeder Broker oder Handelsplatz unterstützt IOC Orders.
Risiko von verpassten Ausführungen
Bei einem zu engen Limit kann die Order komplett oder teilweise nicht ausgeführt werden.
IOC Order und Slippage
Slippage bezeichnet die Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ausführungspreis.
Bei einer IOC-Limit-Order kann die Preisgrenze dabei helfen, unerwünschte Ausführungen außerhalb des Limits zu verhindern.
Beispiel:
Ein Trader möchte maximal 100 € bezahlen.
Die IOC-Limit-Order wird mit einem Limit von 100 € platziert.
Wenn der Markt plötzlich auf 101 € springt, wird die Order nicht einfach zu 101 € ausgeführt.
Der nicht ausführbare Teil wird storniert.
Damit kann eine IOC-Limit-Order mehr Preiskontrolle bieten als eine reine Market Order.
IOC Order und Liquidität
Die Liquidität spielt bei IOC Orders eine besonders wichtige Rolle.
Je mehr passende Gegenorders verfügbar sind, desto wahrscheinlicher ist eine größere oder vollständige Ausführung.
Bei einem liquiden Markt können beispielsweise große Mengen schnell gehandelt werden.
Bei einem illiquiden Markt kann dagegen nur ein kleiner Teil der gewünschten Order ausgeführt werden.
Deshalb sollte die Ordergröße immer zur vorhandenen Marktliquidität passen.
IOC Order und Orderbuch
Bei börsengehandelten Instrumenten kann das Orderbuch zeigen, welche Kauf- und Verkaufsorders aktuell verfügbar sind.
Eine IOC-Order trifft auf diese vorhandene Liquidität.
Beispiel:
Verkaufsseite:
- 100 Aktien bei 99 €
- 200 Aktien bei 99,50 €
- 500 Aktien bei 100 €
Ein Trader platziert:
Kauf 500 Aktien IOC mit Limit 99,50 €
Dann können maximal:
100 + 200 = 300 Aktien
ausgeführt werden.
Die restlichen 200 Aktien werden storniert.
IOC Order und Market Depth
Die Market Depth beziehungsweise Markttiefe zeigt, wie viel Liquidität auf verschiedenen Preisniveaus verfügbar ist.
Für aktive Trader kann diese Information besonders interessant sein.
Eine IOC Order ermöglicht es, diese verfügbare Liquidität unmittelbar anzunehmen, ohne eine Restorder im Markt zu hinterlassen.
Das kann beispielsweise bei größeren Orders oder kurzfristigen Strategien relevant sein.
Wann ist eine IOC Order sinnvoll?
Eine IOC Order kann sinnvoll sein, wenn:
- eine schnelle Ausführung gewünscht ist
- ein bestimmter Preis nicht überschritten werden soll
- eine Teilfüllung akzeptiert wird
- keine offene Restorder gewünscht ist
- kurzfristig gehandelt wird
- Liquidität unmittelbar genutzt werden soll
Sie ist weniger geeignet, wenn der Trader unbedingt die gesamte Ordermenge ausführen möchte.
In diesem Fall kann beispielsweise eine FOK-Order oder eine normale Limit Order besser zum Ziel passen.
Wann sollte man keine IOC Order verwenden?
Eine IOC Order ist nicht immer die beste Wahl.
Wer beispielsweise eine Aktie zu einem bestimmten Preis kaufen möchte und bereit ist, mehrere Stunden oder Tage auf die Ausführung zu warten, benötigt möglicherweise keine IOC Order.
Eine normale Limit Order kann dann sinnvoller sein.
Auch wenn eine vollständige Ausführung zwingend erforderlich ist, passt eine IOC Order möglicherweise nicht zur Strategie.
IOC Order richtig einsetzen
Vor dem Einsatz sollte der Trader einige Fragen beantworten:
Welchen Preis akzeptiere ich?
Wie viel Liquidität benötige ich?
Ist eine Teilfüllung akzeptabel?
Was passiert, wenn nur ein Teil ausgeführt wird?
Was passiert, wenn die Order gar nicht ausgeführt wird?
Diese Fragen sollten vor der Orderaufgabe geklärt sein.
Beispiel für eine IOC-Strategie
Ein Daytrader möchte einen kurzfristigen Ausbruch handeln.
Der Markt notiert bei:
50,00 €
Der Trader möchte maximal:
50,10 €
bezahlen.
Er platziert eine IOC-Limit-Order über:
1.000 Stück bei 50,10 €
Im Orderbuch sind sofort 600 Stück verfügbar.
Ergebnis:
600 Stück werden ausgeführt.
400 Stück werden storniert.
Der Trader kann anschließend entscheiden, ob er die restliche Position erneut aufbauen möchte.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer dauerhaft bestehenden Limit Order.
IOC Order und Risikomanagement
Auch bei IOC Orders bleibt das Risikomanagement entscheidend.
Eine schnelle Orderausführung bedeutet nicht automatisch ein gutes Trading-Setup.
Vor dem Einstieg sollten weiterhin definiert werden:
- Positionsgröße
- Stop Loss
- maximales Risiko
- Kursziel
- Chance-Risiko-Verhältnis
- Ausstiegsstrategie
Der Ordertyp regelt lediglich die Ausführung der Order.
Er ersetzt keine Trading-Strategie.
Häufige Fehler bei IOC Orders
IOC mit FOK verwechseln
Bei IOC sind Teilfüllungen möglich.
Bei FOK muss die gesamte Order sofort ausgeführt werden.
Teilfüllung nicht berücksichtigen
Wer eine bestimmte Positionsgröße benötigt, sollte vorher festlegen, was bei einer Teilfüllung passiert.
Limit zu eng setzen
Ein sehr knappes Limit kann dazu führen, dass die Order gar nicht ausgeführt wird.
Liquidität ignorieren
Eine große Order kann bei geringer Liquidität nur teilweise ausgeführt werden.
Brokerbedingungen nicht prüfen
Nicht jeder Anbieter unterstützt IOC Orders oder setzt sie identisch um.
IOC Order für Anfänger
Für Anfänger ist es zunächst wichtiger, die grundlegenden Ordertypen zu verstehen:
- Market Order
- Limit Order
- Stop Order
- Stop-Limit Order
- IOC Order
- FOK Order
Die IOC Order ist insbesondere dann interessant, wenn der Trader versteht, wie Orderbuch, Liquidität und Teilausführungen funktionieren.
Wer lediglich eine einfache Position eröffnen möchte, benötigt nicht zwangsläufig diesen speziellen Ordertyp.
IOC Order richtig verstehen
Der wichtigste Punkt lässt sich sehr einfach zusammenfassen:
Eine IOC Order wartet nicht.
Sie wird sofort geprüft.
Was zu den festgelegten Bedingungen ausgeführt werden kann, wird ausgeführt.
Was nicht sofort ausgeführt werden kann, wird gelöscht.
Beispiel:
Ordergröße: 1.000
sofort verfügbar: 650
Ausführung: 650
Rest: 350 → storniert
Genau darin liegt der zentrale Unterschied zu einer normalen Limit Order.
Fazit: Immediate-or-Cancel Order
Die Immediate-or-Cancel Order (IOC) ist ein spezieller Ordertyp für Trader, die eine Order sofort ausführen lassen möchten, aber keine nicht ausgeführte Restorder im Markt haben wollen.
Eine IOC Order kann vollständig oder teilweise ausgeführt werden. Der nicht ausgeführte Teil wird unmittelbar storniert.
Besonders interessant kann die Orderart für aktive Trader, Daytrader und Scalper sein, die kurzfristig verfügbare Liquidität nutzen möchten und gleichzeitig Kontrolle über den maximal akzeptierten Preis benötigen.
Der entscheidende Unterschied zu anderen Ordertypen lautet:
IOC erlaubt Teilfüllungen, wartet aber nicht auf eine spätere Ausführung.
Wer eine vollständige Ausführung zwingend benötigt, sollte dagegen beispielsweise eine FOK-Order in Betracht ziehen. Wer auf eine spätere Ausführung warten kann, ist mit einer normalen Limit Order möglicherweise besser bedient.
Wie bei jedem Ordertyp gilt jedoch:
Die richtige Orderart macht noch keine profitable Trading-Strategie. Sie bestimmt lediglich, unter welchen Bedingungen eine geplante Position ausgeführt wird.